Kampfsport mit Holzschwert: Arten und Traditionen

Das Training mit dem Schwert hat in Japan eine jahrhundertealte Tradition. Fundstücke belegen, dass Schwerter aus Eisen von japanischen Schmieden bereits im vierten Jahrhundert angefertigt wurden.

Kenjutsu: Die historische Kunst des japanischen Schwertkampfes

Kenjutsu bezeichnet die historische Kunst des japanischen Schwertkampfes. Dabei fließen unter diesem Begriff viele verschiedene Techniken und Stilrichtungen ein, welche sich über mehrere Jahrhunderte hinweg in Japan entwickelt haben.

Ursprünglich pflegten die feudalen Samurai diese Kampfkunst. Sie beinhaltet neben den Techniken, welche für die Kriegsführung wichtig sind, auch Trainingsmethoden und alles, was für die Pflege des Schwerts wichtig ist. So haben sich beispielsweise Trainingsmethoden entwickelt, in denen im Vollkontakt mit einem Schwert aus Holz (Bokken) geübt wird. Andere Formen verwenden echte Waffen, üben dafür jedoch ohne Partner als Kata oder mit Elementen wie Strohpuppen oder Bündeln aus Schilf.

Ziel dieser Übungen mit dem Schwert war es immer, den Gegner auf dem Schlachtfeld zu besiegen. Daher gehörten zum japanischen Training auch Aspekte, welche Taktik und Strategie sowie Überraschungsangriffe betrafen.

Entwicklung des Kenjutsu

Eine wesentliche Entwicklung auf dem Weg zu modernen Schwertkunst fand bis zum 17. Jahrhundert statt. Eine alte Handschrift aus dieser Zeit, welche der japanische Mönch Takua Soho verfasste, beschreibt die Philosophie des Kenjutsu. Insgesamt umfasst das Werk drei Bände, welche den Kampf mit dem Schwert ausführlich beschreiben: Fudochishinmyoroku, Reiroshu und Taiaki. Er beschreibt darin diese Kampfsportart als ein Training, welches einen ungebundenen Geist benötigt.

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Das bedeutet, die Kämpfer konzentrieren sich nicht auf eine bestimmte Sache, sind jedoch hochgradig aufmerksam für alles, was in ihrer Umgebung passiert. Ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert (1632) stammt die Schrift des japanischen Schwertmeisters Yagyu Munenori. In seinem Buch Heiho kaden sho (Der Weg des Samurai) legt er die Lehre von den zwei Schwertern dar. Dabei ist einmal von dem todbringenden Schwert und einmal von dem Leben spendenden Schwert die Rede.

Für ihn ist das Ziel der Schwertkunst Kenjutsu nicht in erster Linie das Töten des Gegners, sondern die Absicht, den Kampf zu vermeiden oder so zu stehen, dass der Gegner geschont werden kann. Als der berühmteste Schwertkämpfer des historischen Japan gilt Miyamoto Musashi. Sein Buch über den Schwertkampf Gorin no Sho (Das Buch der fünf Ringe) erschien im Jahr 1645. Es erläutert unter anderem die Techniken des Kenjutsu und legt die geistige Haltung von Reinheit, Wachsamkeit und Spontaneität im Schwertkampf dar.

Er vertritt die Ansicht, dass es keine festen Regeln im realen Schwertkampf gibt, weil sich diese Situation jeden Augenblick ändern kann.

Moderne Schwertkunst: Kendo und Iaido

Allgemein kann jedoch gesagt werden, dass die die japanische Kunst Kenjutsu, mit dem Schwert zu kämpfen, auch heute noch eine hohe Achtung genießt. Sie wird als moderne Schwertkunst in zahlreichen Kampfstilen und in den bekanntesten Stilen, dem Kendo und dem Iaido, gepflegt.

Kendo: Der Weg des Schwertes

Die moderne Schwertkunst des Kendo zielt nicht nur darauf ab, die Techniken des Schwerts zu üben. Vielmehr ist es das wichtigste Ziel, Körper, Geist und Schwert in Einklang zu bringen. Dafür ist viel Disziplin nötig. Mentale Übungen und Meditationen im Dojo und während vielen anderen Gelegenheiten im Alltag unterstützen diesen Weg.

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Heute kommt es weniger darauf an, in einem echten Kampf mit Waffen zu bestehen, als sich mental und geistig zu entwickeln. Die Kendo Förderation betont dies in ihren Regeln und ruft die Übenden dieser japanischen Kampfkunst dazu auf, Körper und Geist zu formen, den Charakter zu bilden und zur Entwicklung von Kultur, Frieden und Wohlstand beizutragen.

Iaido: Der Weg des Schwertziehens

Die japanische Schwertkampfkunst Iaido wird auch als der "Weg des Schwertziehens" bezeichnet. Beim Erlernen dieser Kampfkunst wird das Katana (ein japanisches Langschwert) nach einer präzise vorgeschriebenen Form gezogen und in Verbindung mit dieser Bewegung in einem Angriff oder einer Verteidigung eingesetzt.

Diese Kata genannten Formen werden von den Kämpfern immer wieder ausgeführt und mit mentalen Übungen verbunden. Sie lernen dabei, störende Einflüsse von Gedanken oder aus der Umgebung völlig auszuschließen. Die gesamte Konzentration richtet sich auf das Katana und das Lernen verschiedener Techniken für viele unterschiedliche Situationen. Sensei und Schüler lernen diese Formen weniger für einen aktiven Kampf als für eine Verbesserung von Fähigkeiten wie mentaler Entspannung, Körperbeherrschung und Reaktionsvermögen. Zu Beginn wird mit einem Holzschwert oder einer Attrappe geübt.

Einfluss auf andere Kampfkünste

Die Lehre der japanischen Schwertkunst hat auf viele andere Kampfküste einen großen Einfluss. So finden sich Elemente der Bewegungen beispielsweise im Aikido oder Karate.

Das Bokken: Ein Holzschwert für das Training

Das japanische Holzschwert namens Bokuto hat seinen Ursprung in Japan. Es findet in unterschiedlichen Kampfkunstarten Anwendung. Da es aus hochwertigem Holz besteht, erlaubt es den Trainierenden ebenso Würgetechniken anzuwenden. Mit einem echten Schwert funktionieren solche Übungen aufgrund der scharfen Klingen nicht.

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Beim Bokken, welches auch unter dem Namen Bokuto bekannt ist, handelt es sich um ein Holzschwert. Es stammt aus dem Land der aufgehenden Sonne. Dabei steht Boku für Holz und To lautet übersetzt Schwert. Das Synonym Bokken findet allerdings nur in anderen Ländern Anwendung. Japaner nutzen diesen Begriff nicht. Bokuto kommt im Dojo unterschiedlicher japanischer Kampfkünste sowie Kampfsportarten zum Einsatz. Es ersetzt das Katana sowie das Wakizashi. Trainierende haben die Möglichkeit, ein realitätsgetreues Üben zu praktizieren. Der Vorteil liegt in der geringen Verletzungsgefahr.

Aikido, Jodo, Iaido sowie Kenjutsu nutzen das Bokuto, um die Techniken ihrer Kampfkünste zu üben.

Eigenschaften eines Bokken

  • Länge: Das Bokuto existiert in zwei unterschiedlichen Längen. Bokutachi ist die längere Waffe. Sie misst 101,5 Zentimeter. Bokukodachi zählt mit seinen 57 Zentimetern hingegen zu der kürzeren Variante. Beide Holzschwerter weisen eine gekrümmte Klinge auf. Der Klingenrücken ist kantig. Klingenspitzen sind oval.
  • Material: Massives Rotholz der Eiche fungiert als Hauptbestandteil des Bokkens. Für diese Holzart ist die originelle Farbgebung sowie eine hübsche Maserung charakteristisch.
  • Schwert-Scheide: Saya lautet der Name der Schwertscheide, die zum Zubehör des Bokutos gehört. Sie besteht aus glattem Kunststoff. Ihre Länge misst 80 Zentimeter. Das Gewicht beträgt 90 Gramm. Die Scheide agiert als wertvolle Hilfe bei Ziehübungen.
  • Handschutz: Sämtliche Bokutos enthalten eine Tsuba als Zubehör - der Handschutz des Schwertes. Diese besteht aus einem starken Kunststoff. Des Weiteren gleicht die Form der traditionellen Variante. Nach dem Aufziehen befestigen die Trainierenden die Klingenspitze mit einem Gummiring. Tsubadome lautet der japanische Fachbegriff für diesen Bestandteil.
  • Griff: Tsuka lautet der Name des Griffs eines Bokutos. Im Gegensatz zu anderen japanischen Schwertern weist dieser einen fischbauchförmigen Griff auf. Die anderen Schwertmodelle hingegen zeichnen sich durch eine runde Tsuka aus.

Sonderformen des Bokken

Es existieren unterschiedliche Formen des Bokkens. Der Bokuto samt Kehlung, welche sich auf beiden Seiten befindet, gleicht der Hohlkehle zahlreicher Shin-Ken. Die Letzteren stellen scharfe Schwertvarianten dar. Zischende Geräusche hallen durch den Dojo, wenn Trainierende mit diesem Bokken-Modell üben. Das Zischen fungiert als Kontrolle. Darüber hinaus können Trainierende ihre Armmuskulatur stärken, indem sie sich für schwere sowie längere Bokken-Modelle entscheiden. Allerdings eignen sich diese keineswegs für Partnerübungen. Die Länge beläuft sich auf 110 sowie 115 Zentimeter. Suburi-to lautet der Name dieser Sonderform des Bokkens.

Die Kampfkunst Iwama-ryu-Aikido verwendet ein schweres Bokken während des Trainings. Der Durchmesser ist größer. Ferner enthält das Schwert keine Spitze. Das Itto-Ryu ähnelt dem Kashima Shin-Ryu in vielerlei Hinsicht. Die einzigen zwei Unterschiede liegen in der Länge und im Gewicht. Im Iaido dominiert der Bokken samt Saya, welche aus Kunststoff besteht. Diese Version ermöglicht ein realitätsnahes Üben. Insbesondere das Herausziehen und Zurückführen des Bokkens funktioniert mit dieser Variante einwandfrei.

Bokken Varianten

In Japan existieren zahlreiche Schwertkampfschulen. Sie nennen sich Kenjutsu-ryu. Im Laufe der Zeit haben diese eigene Bokutovarianten kreiert. Zwei bekannte Bokken sind das Kashima Shin-Ryu sowie das Itto-Ryu. Das Erstere besteht aus der Weißeiche, dessen japanischer Name Shiro Kashi lautet. Es zeichnet sich durch eine hohe Qualität aus. Die Maserung ist einheitlich, fein und gerade. Sie zieht sich über die gesamte Länge des Schwertes hindurch. Das Gewicht des Kashima Shin-Ryu beträgt 700 Gramm.

Etwa 40 Euro kostet ein hochwertiges Itto-Ryu. Das Kahima Shin-Ryu hingegen ist wesentlich teurer. Es kostet rimd 60 Euro. Die Preisspanne der Standardbokken aus roter Eiche beläuft sich auf einer Spanne zwischen 25 und 89 Euro.

Trainingsmöglichkeiten mit dem Bokken

Generell können Trainierende zuhause die Techniken üben. Lediglich die Partnerübungen oder das Vermeiden der Entwaffnung erfordert einen Trainingspartner. Die Schnitt- und Blocktechniken hingegen können ambitionierte Kämpfer bereits auf einem kleinen Raum üben. Dafür benötigen sie lediglich Disziplin und Konzentration.

Länder, die außerhalb von Japan liegen, betrachten das Bokuto als eigene Waffenart. Das liegt an den zahlreichen technischen Möglichkeiten, die der Bokken eröffnet. Würge- und Blocktechniken sind mit dem Bokuto möglich. Ein richtiges Katana hingegen erlaubt derartige Techniken keineswegs.

Die Wahl des richtigen Bokken

Die Wahl des Bokken hängt von der spezifischen Kampfkunst ab, die ihr übt, sowie von eurer persönlichen Präferenz in Bezug auf Gewicht und Balance. Ein Standard-Daito- oder Tachi-Bokken aus einem haltbaren, aber nicht zu schweren Holz wie Roteiche wäre für Anfänger eine gute Wahl. Es ist ausgewogen und eignet sich gut für grundlegende Übungen und Formen. Einige Anfänger könnten auch ein Suburito in Erwägung ziehen.

Fortgeschrittene Anwender könnten spezialisierte Bokken in Erwägung ziehen, die zu ihrem Trainingsstil passen. Zum Beispiel könnten Aikido-Praktizierende, die den Iwama-Stil üben, ein Iwama-ryu-Bokken bevorzugen.

Holzarten für Bokken

Bokken können aus verschiedenen Arten von Hartholz gefertigt sein, aber die gebräuchlichsten Holzarten sind:

  • Weißeiche (Shirogashi): Weißeiche ist sehr haltbar und widerstandsfähig gegen Schläge, was es ideal für das Bokken macht. Es ist auch ziemlich schwer, was das Schwert ausbalanciert und ein realistisches Gewicht verleiht.
  • Roteiche (Akagashi): Roteiche ist ebenfalls eine beliebte Wahl für Bokken. Es ist etwas leichter als weißeiche, aber immer noch ziemlich stark und haltbar.
  • Isu-Holz: Isu-Holz ist ein dichtes und schweres tropisches Holz. Bokken aus Isu-Holz sind besonders widerstandsfähig und eignen sich gut für den Vollkontakt-Training.
  • Japanische Magnolie (Hōnoki): Dies ist ein leichteres Holz, das oft für Iaito (Übungskatana) und Shoto (kurze Schwerter) verwendet wird. Es ist nicht so haltbar wie Eiche, bietet aber ein gutes Gewicht und Balance für Übungen, die nicht auf Kontakt ausgelegt sind.

Sonderformen von Bokken

Bokken, traditionelle japanische Übungsschwerter aus Holz, gibt es in verschiedenen Formen und Größen, die verschiedene historische Schwerter und Kampfstile widerspiegeln. Hier sind einige Sonderformen von Bokken:

  • Daito oder Tachi: Dies ist das Standard-Bokken, das oft in Aikido, Kendo, Iaido und anderen Kampfkünsten verwendet wird. Es repräsentiert ein langes Schwert und ist etwa so lang wie ein Katana.
  • Shoto oder Wakizashi: Dieses kürzere Bokken stellt das Wakizashi dar, das kurze Schwert, das oft zusammen mit dem Katana von den Samurai getragen wurde. Es wird oft in Übungen verwendet, die den Einsatz von zwei Schwertern (Nito-Techniken) erfordern.
  • Tanto: Dieses noch kürzere Bokken stellt ein Tanto dar, ein kurzes Messer oder Dolch. Es wird manchmal in Aikido und anderen Kampfkünsten verwendet, um Techniken gegen Messerangriffe zu üben.
  • Suburito: Suburito sind schwerer als normale Bokken und werden zum Üben von Schlagtechniken und zum Stärken der Arme verwendet.
  • Yagyu Shinkage-ryu Bokken: Diese Bokken haben eine spezielle Form mit einer markanten Spitze und einer geraden Rückseite. Sie sind nach der Yagyu Shinkage-ryu Schule benannt, die sie verwendet.
  • Iwama-ryu Bokken: Diese Bokken sind breiter und gerader als viele andere Bokken und haben eine fast quadratische Spitze. Sie werden in der Iwama-ryu Schule des Aikido verwendet.
  • Shinai: Obwohl technisch gesehen kein Bokken, ist der Shinai ein weiterer wichtiger Übungsschwerttyp. Shinai bestehen aus vier Bambuslatten und werden hauptsächlich im Kendo verwendet.

Kosten eines Bokken

Der Preis für ein Bokken kann stark variieren, abhängig von Faktoren wie dem verwendeten Holz, der Qualität der Verarbeitung und ob es handgefertigt oder maschinell hergestellt ist.

  • Ein einfaches, maschinell hergestelltes Bokken aus Roteiche oder vergleichbaren Materialien kann schon für etwa 20 bis 50 Euro erhältlich sein. Diese Bokken sind in der Regel gut für Einsteiger oder für diejenigen geeignet, die ein praktisches Übungsschwert benötigen.
  • Handgefertigte Bokken, insbesondere solche aus hochwertigen Hölzern oder solche, die spezielle Formen und Stile repräsentieren, können deutlich teurer sein.

Kampfsportarten mit Waffen: Eine Übersicht

Viele der traditionellen Stile sind auch unter dem Aspekt der Selbstverteidigung interessant. Die Prinzipien und Konzepte werden von z.B. den klassischen chinesischen Waffen auf alltägliche Gegenstände wie Zeitungen, Feuerzeuge oder Selbstverteidigungs-Regenschirme übertragen.

Nachfolgend eine beispielhafte Liste der Kampfstile, welche Waffen beinhalten. Die Liste ist nicht vollständig, bietet aber einen ersten Überblick der bewaffneten Kampfstile.

Kampfstil Eingesetzte Waffen
Aikido Bokken (Nachbildung eines Katana Schwertes aus Holz), Jo (Stock) und Tanto (Holzmesser)
Budo Gängige japanische Waffen wie z.B.: Bo, Bokken, Iaito, Jo, Hanbo, Kama, Katana, Kodachi, Kusarigama, Manjisai, Naginata, Ninjato, Nunchaku, Nuntebo, Rokushakukama, Sai, Shinai, Shuriken, Tachi, Tanto, Tecchu, Tekko, Tessen, Tinbei, Tonfa, Tsurugi, Wakizashi, Yari, Yumi
Fechten Florett, Degen, Säbel
Filipino Martial Arts Kurzschwerter, Messer, Macheten, Dolche, Kurzstöcke, Speer, Streitaxt aber auch andere Hieb- & Stichwaffen
Hapkido Kurzstock, mittellanger Stock, Langstock, Spazierstock, Schwert, Fächer, Messer und Fesseltechniken mit Gürtel oder Seil
Hsing-I Vielfältige Waffenarten, ursprünglich Langstock und Speer, Bajonett, doppelhändiges Langschwert
Iaido Katana, Iaito (Übungsschwert)
Kalarippayat Holzwaffen (Langstock, Kurzstock, Hornförmige Stöcke), Dolch, Speer, Schwert, Schild, Peitsche
Kali Kurzschwert, Messer, Machete, Dolch, Kurzstöcke
Kendo Übungsschwerter aus vier Bambus-Lamellen (Shinai), Schwerter aus Holz oder Metall
Kenjutsu Wakizashi (kleines Schwert ähnlich dem Katana), Katana (Shinken, „echtes Schwert“), Tachi (säbelähnliche Klinge), Tsurugi (zweischneidige Klinge)
Krav Maga Je nach Zielgruppe: Alltagsgegenstände für private Selbstverteidigung oder Militärwaffen beim Militär
Kobudo Bo, Drei-Segment-Stock, Kama, Nunchaku, Sai, Tonfa
Kung Fu Stock, Speer, Säbel, Schwert, uvm.
Kyudo Pfeil und Bogen
Muay Thai Bei der klassischen traditionellen Art namens „Muay Thai Boran“ wird auch mit unterschiedlichen Waffen gekämpft. Beispielsweise mit Degen, Schwert, Stock, einem Stock mit einem kurzen Schwertaufsatz (genannt „Ngauw“) oder einem Schild. Im heutigen Wettkampfsport Muay Thai wird ohne Waffen gekämpft.
Ninjutsu Hanbo (kurzer Stock, ca. 91 cm lang), Bo (Langstock, ca. 1,82 m lang), Schwerter, Kusari-Fundo (kurzes Seil/Kette), Jutte (Schwertfänger), Tanto (Messer), Kyoketsu-Shoge), Yari (Speer), Naginata, Shuriken (Wurfklingen), Pfeil und Bogen, Kusarigama (Sichel-Ketten-Waffen) und viele andere
Pencak Silat Dolch, Faustmesser, Sichel, Stock, Kerambit, Kris, Speer, doppelschneidiges Kurzschwert mit Wellenklinge (Keris), Machete, Dreieckiges Messer
Sanatan Shastar Vidiya - Plata Schwerter, Stöcke, Knüppel, Speere, Dolche, Schlagringe, Chakra (Wurfscheibe), Schilder, Keulen, Stab, Äxte, Pfeile und andere Waffen
Shaolin Kempo Langstock (Meisterform)
Systema Waffenabwehr gegen Messer, Stock, Kette. Aber auch der Umgang mit historischen Waffen (Schwert, Säbel, Lanze etc.) wird trainiert.
Tai Chi Schwert, Stock, Speer, Hellebarde, etc.
Vovinam Fortgeschrittene trainieren den Umgang mit traditionellen Waffen, wie Hellebarde, Axt, Schwert, Messer und Langstock.
Wing Chun Langstock (Luk Dim Boon Kwun) und Doppelmesser (Baat Jam Do)
Wushu Klassische chinesische Waffen
Xingyiquan Vielfältige Waffenarten, ursprünglich Langstock und Speer, Bajonett, doppelhändiges Langschwert

Trainingswaffen für sicheres Üben

Um Techniken in Kampfsportarten mit Waffen sicher zu trainieren, sind spezielle Trainingswaffen ideal. Sie ermöglichen ein realistisches Üben und reduzieren das Verletzungsrisiko.