Kampfsportvereine in Bad Münder

In Bad Münder gibt es eine Vielzahl von Kampfsportvereinen, die unterschiedliche Disziplinen anbieten. Zwei der bekanntesten Vereine sind der Sportclub Bad Münder e.V. und das Kampfsport Team REDFIRE e.V.

Sportclub Bad Münder e.V.

Der Sportclub Bad Münder e.V. wurde 1970 gegründet.

Neben Karate kann man die Stile (Ryu) der traditionellen japanischen Selbstverteidigung als Ursprung vieler Kampfkünste bezeichnen, aus denen z.B. Judo und Aikido entstanden.

Um 1900 wurde in Europa die Bezeichnung Jiu-Jitsu für aus Japan mitgebrachte Kampfmethoden verwendet, die sich im Laufe der Jahre durch eigene Interpretationen vom klassischen Ursprung zu unterscheiden begannen.

Auch was wir unter Jiu-Jitsu verstehen, entwickelt sich ständig weiter, so daß wir eine sehr effektive Selbstverteidigung anbieten können.

Lesen Sie auch: Bad Soden: Kampf und Schach

Prüfungen werden entsprechend der internationalen Richtlinien der IBF Deutschland e.V. durchgeführt.

Heute trainieren ca. 60 Sportler diese Kampfkunst, wobei den Schwerpunkt das Kindertraining bildet. Hier wird der Nachwuchs ab 6 Jahre gezielt an den Sport herangeführt.

Kampfsport Team REDFIRE e.V. Bad Münder

Das „Redfire Kampfsport Team e.V. Bad Münder“ ist ein eingetragener Verein im Sinne der Gemeinnützigkeit.

Am 04.04.04 wurde um 4 Uhr nachmittags das Kampfsport Team REDFIRE in Bad Münder auf dem BIK-Spielplatz gegründet.

Die Gründungsmitglieder sind Stefan Schrammar, Peter Böttinger, Manfred Thiele, Maik Glockemann, Hans-Hermann Kropp, Willi Tacke und Christian Senft.

Lesen Sie auch: Alleine Kampfsport lernen – So geht's!

Durch einen Notar wurde die Gründung bestätigt und im Vereinsregister des Amtsgerichtes Hameln eingetragen.

Redfire ist somit ein eingetragener Verein (e.V.) im Sinne der Gemeinnützigkeit.

Zweck des Vereins ist es, Taekwondo und weitere Kampfsportarten sowie den Sport in seiner Gesamtheit zu fördern und zu verbreiten und zwar für alle Alterstsufen und Leistungsniveaus.

Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

Ziel ist die Förderung und Verbreitung der koreanischen Kampfsportart Taekwondo.

Lesen Sie auch: Liste der Kampfspiele für PC

„Der Endzweck des Taekwondo richtet sich darauf, den Kampf auszurotten.

Der Vereinsname trägt deshalb den Namen „Team“, weil neben dem sportlichen Training, die Förderung der Einstellung auf bestehende Werte und Einstellungen vermittelt werden, die in der heutigen Gesellschaft nicht mehr alltäglich sind.

Ziel des gesamten Vereinslebens ist eine positive Persönlichkeitsbildung. So stehen vor allem die Werte Lebensfreude, Gemeinschaft, Gesundheit, Leistung, Freiheit und Meisterschaft im Kern.

Außerdem wird Wert auf die Gesunderhaltung von Körper und Geist gelegt.

Die Bedeutung von REDFIRE

REDFIRE oder in koreanischer Sprache Balgan Bul - Rotes Feuer - bedeutet sinnbildlich energiereich, stark und gefährlich.

Der Begriff Feuer leitet sich im koreanischen aus dem Begriff Rot ab und bildet somit eine Tautologie [4].

Dies verleiht dem Namen eine verstärkende Wirkung und spricht für seine Energie.

Diese Gefährlichkeit spiegelt sich auch im Vereinslogo wieder.

Im Logo finden sich die Aspekte von hart und weich in den gegensätzlichen Refdire Logo Farben wieder.

Das Rote steht mit dem Tigerkopf und seinem flammenden Körper für das Feuer, die Energie und der Kräfte die aus dem Feuer erwachsen können.

Dem steht das Wasser, symbolisiert in einem Tropfen, gegenüber und soll das Weiche und Ruhige zum Ausdruck bringen.

Die Farben lehnen sich an die Flagge Südkoreas an und bilden das Zeichen für Yang und Um. Das alles wird umschlossen von einem Kreis.

Qualifizierte Trainer

Die Trainer des REDFIRE sind alle qualifizierte und lizenzierte Fachübungsleiter auf allen drei Lizenzstufen im Taekwondo und Judo sowie studierte Sportwissenschaftler und Gesundheitslehrer, die nach den modernsten, trainingswissenschaftlichen Prinzipien arbeiten und die Trainingsinhalte gestalten.

Alle Trainer sind oder waren Leistungssportler auf hohem Niveau und verfügen über mehrjährige praxisbezogene Wettkampferfahrung sowohl im technischen Wettkampf als auch im olympischen Bereich Kampf.

Erfolge des Redfire Kampfsportteams

Das Team vom Redfire Bad Münder und dem Victoria Lauenau reiste unter der Leitung des Cheftrainers Christian Senft nach Bautzen, um viele Deutsche Meister-Titel nach Hause mitzunehmen.

Das Ziel ist von vorn herein klar definiert: die Nummer 1 in Deutschland zurückzuerobern.

Am vergangenen Wochenende fand in der Gymnastikhalle der KGS Bad Münder eine Danprüfung des Vereins Redfire Bad Münder statt.

Bei den diesjährigen London International Open im Taekwondo Poomsae überzeugte das deutsche Redfire Kampfsport Team mit herausragenden Leistungen und sicherte sich mehrere Spitzenplatzierungen.

Am vergangenen Wochenende fand in Viersen ein mit Spannung erwarteter Taekwondo Poomsae Wettkampf statt, der Sportlerinnen und Sportler aus 23 Vereinen und drei Bundesländern zusammenführte.

Ein besonderes Highlight war die Teilnahme des Redfire Kampfsportteam e.V., das mit 12 hochmotivierten Athletinnen und Athleten an den Start ging.

Das größte Event des Jahres war sicherlich die 16. Europameisterschaft Poomsae (EPC2023), die nach 30 Jahren wieder in dem Ort stattfand, wo es alles begann, Österreich.

Insgesamt kamen ca. 600 Athleten aus 28 Nationen nach Innsbruck/Österreich, um mit dem hochbegehrten Titel „EUROPAMEISTER(IN)“ den Jahresabschluss krönen zu wollen.

Erfolge bei der Deutschen Meisterschaft im Taekwondo

Am 7. September 2024 fand in Lehrte die Deutsche Meisterschaft im Taekwondo statt, bei der die Athletinnen und Athleten herausragende Leistungen zeigten und mehrere Deutsche Meister- sowie Vizemeistertitel errangen.

Das Team überzeugte in verschiedenen Alters- und Leistungsklassen und sicherte sich zudem den 1. Platz in der Vereinswertung, was den Erfolg des Vereins eindrucksvoll abrundet.

Besonders hervorzuheben ist Iris Hitzemann, die in der Kategorie Einzel weiblich ab 66 Jahren mit einer beeindruckenden Leistung den Deutschen Meistertitel gewann.

Auch Anh Tuan Do sicherte sich im Einzel männlich 51-60 Jahre ab 2. Kup einen starken 3. Platz.

Besonders hervorzuheben ist der Sieg von Tristan Alexander Viering, der in der Kategorie „Einzel männlich 12 bis 14 Jahre ab 2. Kup“ den Deutschen Meistertitel holte.