Heinz Stiller: Eine Judo-Biografie

Heinz Stiller wurde in einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern geboren und ist wieder in seine Heimatregion zurückgekehrt.

Er engagiert sich aktiv, sowohl im Sport als auch in der Gewaltprävention. Zudem betreibt er einige interessante Projekte.

Stiller widmete sich diversen Kampfsportarten.

Michael "Mischa" Naue, geboren 1963 in Ost-Berlin, wollte sich bereits als Jugendlicher nicht den Zwängen der sozialistischen Gesellschaft fügen.

Frühzeitig musste er die Schule verlassen und als 14-jähriger eine Lehre als Gleisbauer beginnen.

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Miserable Arbeitsbedingungen in der Lehre, Kulturzensur der Behörden sowie Schwierigkeiten bei der eigenen Wohnungssuche und der beruflichen Umorientierung veranlassten ihn, seine Flucht aus der DDR zu planen.

Ein Versuch über Ungarn scheiterte im November 1983.

Einen Monat später versuchte er, über die innerstädtische Grenze nach West-Berlin zu gelangen.

Wegen "ungesetzlichen Grenzübertritts" zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt, war er von April bis Dezember 1984 in der Strafvollzugseinrichtung Naumburg eingesperrt.

Zuvor verbrachte er vier Monate in der Untersuchungshaft der Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen.

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Als im Herbst 1989 die Berliner Mauer fällt, bedeutet dies für Nina Befreiung: nicht nur aus den einengenden Strukturen der DDR, sondern vor allem aus dem Stasi-Knast, in dem sie nach einer missglückten Flucht einsitzt.

Einer Flucht, die sie über Aserbaidschan und den Iran in die Türkei und von dort nach West-Berlin führen sollte.

Den Mauerbau 1961 erlebte der Autor als 16-jähriger Oberschüler im Internat in Bergen auf Rügen.

Dieses einschneidende Ereignis führte nach mehreren erfolglosen Versuchen zu seiner abenteuerlichen Flucht aus der DDR im Schrank eines Möbeltransporters.

In der Folge geriet er als West-Berliner in die Fänge der Stasi und kam in die Haftanstalt Brandenburg, wo er unter menschenverachtenden Bedingungen fünf Jahre inhaftiert war.

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Roman Grafe beschreibt in seiner Chronik, wie das SED-Regime aus der anfänglichen Demarkationslinie zwischen Ost und West einen Todesstreifen machte und wie sich die Menschen mit dieser Grenze arrangierten oder gegen sie ankämpften.

Als junger Leutnant wurde Peter Rüegg 1959 ein "Operativer Vorgang" des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. 18 Monate lang verbrachte er in ihren Untersuchungsgefängnissen in Berlin und Potsdam. Von vornherein arbeitete das MfS darauf hin, ein Todesurteil gegen ihn zu erwirken.

Ein erster Fluchtversuch aus der DDR scheiterte.

Kurz vor Weihnachten 1974 wollten Fluchthelfer ihn und drei Angehörige in einem Kofferraum über die Zonengrenze nach Nürnberg bringen.

Barbara Große hat nichts verbrochen.

Dennoch saß sie lange Monate in Hoheneck, dem berüchtigtsten Frauenzuchthaus der DDR, ein.

Ihr Vergehen bestand darin, dass sie sich geweigert hatte, die zahllosen Bevormundungen des DDR-Alltags kommentarlos hinzunehmen.

So erkundigte sie sich immer wieder hartnäckig nach der rechtlichen Grundlage jeder Gängelei, die ihr widerfuhr, sei es in der Schule ihrer Kinder, in den Geschäften oder an ihrer Arbeitsstelle.

1976 stellten sie und ihr Mann einen Ausreiseantrag.

Dies führte dazu, dass die Stasi 17 inoffizielle Mitarbeiter auf sie ansetzte.