C Trainer Breitensport Karate Ausbildungsinhalte

Das Bundesamt für Sport BASPO ist Dienstleistungs-, Ausbildungs- und Trainingszentrum für den Schweizer Sport und sportwissenschaftliches Kompetenzzentrum.

Für alle Sporttreibenden ist «mobilesport.ch» essentiell. Die Onlineplattform für Sportunterricht und Training, bietet praxisnahe, nützliche Informationen für Sportlehrpersonen, Trainerinnen und Trainer, J+S-Leiterinnen und -Leiter sowie allgemein an Sport interessierte Menschen.

Viele Ausbildungsinhalte sind auch als Podcast erhältlich.

Für Karate sind insgesamt 34 Beiträge aufgeschaltet.

Jugend+Sport (J+S) im Fokus

Das Jahr 2024 war ein Superlativ für Jugend+Sport. 682’206 Kinder und Jugendliche haben 44.4 Mio. Stunden in J+S Kursen und 1.9 Mio. Tage in J+S Lagern verbracht. Insgesamt nahmen 76’648 J+S Experten und -Leiter an Kursen teil.

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Dazu kommt die stolze Zahl von CHF 113’630’571 Subventionen.

Mit dem 50. veröffentlichten Sportartenmanual wurde ein weiterer J+S Meilenstein erreicht. Dazu haben auch die zuletzt neun zusätzlich aufgenommenen Sportarten beigetragen.

Was 1972 mit 16 Disziplinen begann, umfasst heute rund 90 Sportarten. Zuerst war J+S zugänglich von 14-20 Jahre. 1994 erfolgte die Senkung auf 10 Jahre.

Die Vorgängerorganisation war der Militärische Vorunterricht (eingeführt 1947).

Auch mit dem dritten und letzten Massnahmenpaket der J+S-Agenda 2025 werden übergeordnete Ziele und Schwerpunkte angestrebt. So werden weitere strukturelle Veränderungen, insbesondere im Bereich J+S-Kaderbildung, vorgenommen.

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Das J+S-Ausbildungsverständnis

Das Projekt «Transmission Lernmedien» löst bis Ende 2027 die J+S-Ordner der Sportarten mit einem sportartspezifischen Manual ab. Kernstück des Manuals bildet das J+S-Ausbildungsverständnis, das sich vom Magglinger Ausbildungsmodell ableitet.

Leistungsvereinbarungen und Sportförderung

Die Leistungsvereinbarungen zwischen Swiss Olympic und den Mitgliedsverbänden werden jeweils für eine Dauer von vier Jahren abgeschlossen. Dadurch erhalten die Verbände eine höhere Planungssicherheit.

Die Einstufung der Sportarten dient Swiss Olympic als eines der Steuerungsinstrumente, um die Unterstützung für die einzelnen Sportarten festzulegen.

Berücksichtigt werden jene Sportarten, deren Verbände sich auf ein spezifisches Leistungssport-Förderkonzept stützen und die auf eine erfolgreiche Teilnahme an Olympischen und Paralympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften (inklusive Universiade und World Games) ausgerichtet sind.

Als Grundlage für die Resultaterfassung und -bewertung bei der Einstufung einer Sportart und für die Gewährung von Erfolgsbeiträgen (EM/WM) an die Elite-Athlet*innen besteht pro eingestufte Sportart eine Übersicht der Disziplinen/Kategorien. Diese gilt für den laufenden Leistungsvereinbarungszyklus.

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In der Übersicht werden im ersten Teil jeweils alle Disziplinen einer Sportart aufgeführt.

Swiss Olympic leitet im Auftrag des Bundes (BASPO) und der Stiftung Sportförderung Schweiz (SFS) seinen Mitgliedsorganisationen jährlich rund 75 Millionen Franken für die Sportförderung weiter.

Mit der Weiterentwicklung der Verbandsförderung will Swiss Olympic bei der Mittelvergabe und dem Mitteleinsatz im Schweizer Sport neue Wege gehen. Die vorgefallenen Ethikverstösse sowie Themen wie Nachhaltigkeit, Diversität, Stärkung des Managements etc.

In einem partizipativen Prozess wurde zuerst das Grobmodell (Vernehmlassung im Frühling 2024) und anschliessend die künftige Ausgestaltung der Verbandsförderung ab 2027 inklusive den Bewertungskriterien erarbeitet.

In der zweiten und abschliessenden Vernehmlassung (Winter 2025/2026) stimmten fast drei Viertel der Sportverbände, beinahe alle weiteren Sportförderorganisationen und die beiden Geldgeber dem Vorschlag der künftigen Verbandsförderung zu.

Aus den geäusserten Kritikpunkten wurden sechs Stossrichtungen zur Anpassung des Modells und vier Begleitmassnahmen zur künftigen Umsetzung der Verbandsförderung abgeleitet.

Eine ausführliche Auswertung der Vernehmlassungsantworten sowie Erläuterungen zu den vorgeschlagenen Anpassungen der künftigen Verbandsförderung finden sich im Schlussbericht (unten verlinkt).