Annika Blendl: Eine Filmemacherin im Porträt

Annika Blendl ist eine Filmemacherin, deren Arbeit einem breiten Publikum bekannt ist.

Dokumentarfilm über Prinzessin Diana

Zahlreiche Filme, Serien und Dokumentationen beschäftigen sich mit dem Leben und Tod der „Königin der Herzen“.

Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF haben zahlreiche Dokumentationen zu Prinzessin Diana im Angebot.

Das 90-minütige Dokudrama „Dianas letzte Nacht: Liebe, Leben, Legende“ von Annika Blendl und Leonie Stade rekonstruiert die letzten Stunden im Leben der Prinzessin.

Sie ist in der ZDF-Mediathek verfügbar.

Lesen Sie auch: Mehr über Annika Würfel

Weitere Projekte und Themen

Neben ihrer Arbeit an Dokumentationen hat sich Annika Blendl auch anderen Themen gewidmet.

Ein Beispiel dafür ist das Filmschoolfest der Kurzfilme und Nachwuchs-Regisseure.

Vor allem internationale Filme bietet das Filmschoolfest München.

Eine Situation wie aus dem Leben gegriffen.

Vater, Mutter und zwei Töchter sind gemeinsam auf dem Weg zu einer Familienfeier.

Lesen Sie auch: Bad Soden: Kampf und Schach

Doch die gemeinsame Familienidylle wird schnell gestört, als der Vater die Musik lauter drehen möchte.

Etwas Simples, das schnell zum Konflikt führt, da Vater und Tochter anscheinend unbedingt ihren Willen durchsetzen müssen.

Eine Situation die bekannt vorkommt.

Streitereien ausgelöst durch Kleinigkeiten.

Einblicke in weitere kulturelle Themen

Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ist ein wiederkehrendes Thema.

Lesen Sie auch: Alleine Kampfsport lernen – So geht's!

StudentInnen besetzen seit Mittwoch die angesehene Film- und Theaterhochschule SZFE in Budapest.

Sie kämpfen für eine Ausbildung ohne die Kontrolle der Regierung Victor Orbáns.

“Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.” Art. 5 Abs.

Dieser kurze Satz in unserem Grundgesetz regelt etwas, wofür viele StudentInnen in Ungarn diese Woche verzweifelt kämpfen: eine Trennung von Staat und Kunst, von Wissenschaft und Befehlsgewalt.

Schon seit Jahren baut Orbán und seine Regierung die staatliche Macht in vielen Bereichen aus.

Unter anderem wurde 2010 der ungarische Medienrat neubesetzt, selbstverständlich mit Fidesz-Mitglieder, also Personen Orbáns eigener Partei.

2012 trat ein neues Grundgesetz in Kraft, geschrieben von der Regierungspartei ohne Zustimmung der Opposition oder des Volkes.

Und auch die Universitäten haben mit zunehmender staatlicher Kontrolle zu kämpfen, denn schon seit 2013 wird jede Universität des Landes von einem, vom Ministerium ernannten Kommissar überwacht.

Dieser entscheidet unter anderem über Investitionen der Hochschule.

Ende letzten Jahres begann dann ein Streit zwischen der Kunstszene und der Regierung.

In einem umstrittenen Gesetzesentwurf kürzte die Regierungskoalition Zuschüsse für unabhängige Kultureinrichtungen.

Zudem sicherte sie sich ein Mitspracherecht bei der Ernennung neuer TheaterintendantInnen, sollte dieses Theater staatliche Subventionen beantragen.

Die Opposition kritisierte den Entwurf scharf.

Nun scheint die Orbán-Regierung einen weiteren Plan entwickelt zu haben, die Kulturlandschaft nach ihrer Vorstellung zu verändern und in neue, regierungskonforme Bahnen zu lenken.

Dafür setzt sie nun erstmals beim künstlerischen Nachwuchs und dessen Ausbildung an.

Zumindest schien dies der Gedankengang als Orbán Ende Mai bekannt gab, dass die renommierte Film- und Theaterhochschule SZFE in Budapest unter die Aufsicht der staatlichen Stiftung für Theater und Filmkunst gestellt werden soll.

Die Leitung der Hochschule wurde nun am 1. September an ein Kuratorium dieser Stiftung übertragen.

Dieser Beschluss entwickelte sich schnell zum Protestauslöser für StudentInnen und Dozierende der Hochschule.

Der Knackpunkt: Alle Mitglieder des Kuratoriums sind regierungsnah und sprechen davon, die Hochschule “christlicher” und “nationaler” gestalten zu wollen.

Diese Entwicklung kam an der Hochschule gar nicht gut an.

Schon vor dem offiziellen Amtsbeginn des Kuratoriums trat die vorherige Leitung der Hochschule aus Protest geschlossen zurück.

Jetzt ist die Universität mit rot-weißem Absperrband gesichert und StudentInnen weigern sich, die Schule zu besuchen, sollte die Automomie der Lehreinrichtung nicht weiterhin gewährleistet werden.

Unter dem Hashtag #freeSZFE teilen StudentInnen ihre Erlebnisse an der Uni.

Mit Bildunterschriften wie “Ich bin bei dir.” oder “Was hast du heute für FREIHEIT getan?” protestieren sie für eine Uni ohne Aufsicht der rechtkonservativen ungarischen Regierung.

Auch aus Deutschland gibt es Unterstützung.

Das Berliner Ensemble sagte aus Protest sogar ein Gastspiel in Budapest im nächsten Jahr ab.

Auch viele Prominente, wie Sir Ian McKellen oder Cate Blanchett haben sich über die Sozialen Medien zu Wort gemeldet und schaffen so Aufmerksamkeit für das Thema.

Seit Beginn des Protests gibt es Gespräche zwischen Attila Vidnyánszky, dem Vorsitzenden der regierungsnahen Stiftung, und der ehemaligen Leitung der Universität, welche die StudentInnen wieder einsetzen möchten.

Auch fast zwei Wochen später konnte bislang kein Kompromiss gefunden werden.