333er Gold: Eigenschaften, Verwendung und Bedeutung

Gold ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Au und der Ordnungszahl 79. Das Symbol Au für Gold leitet sich von der lateinischen Bezeichnung Aurum ab. Gold zählt zu den Edelmetallen und ist zusammen mit Kupfer eines der wenigen farbigen Metalle. Gold wird seit Jahrtausenden für rituelle Gegenstände und Schmuck sowie seit dem sechsten Jahrhundert v. Chr. in Form von Goldmünzen als Zahlungsmittel verwendet; es gehört somit zu den Münzmetallen.

Definition von Gold

Das Goldgewicht wird international in „Troy Unzen“ angegeben (1 Troy Unze = 31,1035 Gramm). Für den internationalen Handel unbedeutend ist die in asiatischen Ländern anzutreffende Masseinheit „Tolas“ bzw. „Tael“, die vor Allem für Goldbarren verwendet wird.

Feingehalte von Goldschmuck und Goldmedaillen

Goldschmuck gibt es hauptsächlich mit folgenden Feingehalten:

  • 333 (8 Karat): 33,3%
  • 375 (9 Karat): 37,5%
  • 585 (14 Karat): 58,5%
  • 750 (18 Karat): 75,0%
  • 916 (22 Karat): 91,6%

Golduhren, Goldmedaillen gibt es hauptsächlich mit folgenden Feingehalten:

  • 585 (14 Karat): 58,5%
  • 750 (18 Karat): 75,0%
  • 900 (21.6 Karat): 90,0%
  • 916 (22 Karat): 91,6%

Aus Russland stammende, auf alten Taschenuhren noch anzutreffende Feingehaltsangabe: 96 Zolotnik = Feingold, 72 Zolotnik = Gold 750 und 56 Zolotnik = Gold 585.

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Achtung! Feinheit ist nicht gleichzusetzen mit Gewicht. Eine Unze Gold ist eine Unze Gold. Sind Legierungsbestandteile in der Münze enthalten, so erhöht sich das Goldgewicht um das der Legierungselemente. (1 Unze Krügerrand mit 916,66 Feinheit: 31,130 Goldanteil plus Legierung = Gesamtgewicht 33,93 g oder 1 Unze Wiener Philharmoniker mit 999,9 Feinheit: 31,103 Goldanteil, Gesamtgewicht 31,103g)

Die Troy Unze bezieht sich auf die 100%-ige Reinheit von Gold. In der Fachsprache nennt man dies „Feinheit“. Die Feinheit gibt den reinen Anteil reinen Edelmetalls am Gesamtgewicht in tausendstel an. Eine zweite Möglichkeit wäre die Angabe in Karat.

333er Gold im Detail

Per Definition darf in Deutschland Gold ab einer 333er Feinheit als Gold bezeichnet werden. In Grossbritannien und der Schweiz liegt die gesetzliche Grenze bei 375 und in Österreich bei 250er Feinheit (auch als Viertelgold bezeichnet).

Der Stempel GAM steht für die Bezeichnung < Garantie Metall >. Goldwaren mit einer Legierung unter 375/1000, unter 9 Karat, müssen beim Verkauf innerhalb der Schweiz so gestempelt sein. In der Regel entspricht die Feinheit hier 333 oder 250/1000.

Goldlegierungen mit einem Feingehalt von 33,3 Prozent reinem Gold werden als 333 Gold oder 8 Karat Gold bezeichnet. Je nach der Zusammensetzung der vermischten Metalle spricht man von Gelbgold, Rotgold oder Weissgold 333.

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Einfluss von Legierungen auf die Farbe

Die Farbgebung des Goldes sagt dabei nichts über den Feingehalt aus, da dies durch den Einsatz unterschiedlicher Legierungen beeinflusst werden kann. So ist die markante rötliche Färbung der Krügerrand Goldmünze (916.66 Feinheit = 22 Karat) in dem hohen Kupferanteil begründet. In Deutschland werden vor allem in der Schmuckindustrie Legierungen mit den Feingehalten 750, 585 und 333 verarbeitet. Für Anlagebarren und Münzen werden 999,9 bevorzugt oder wie z.B. bei dem südafrikanischen Krügerrand und dem American Gold Eagle 916,66. Historische Münzen, wie die deutsche Reichsmark oder der österreichische Dukaten, haben wieder andere Feinheiten und Legierungsbestandteile.

Eigenschaften von Goldlegierungen

Jedes Metall besitzt bestimmte Eigenschaften, die durch Zugabe von anderen Metallen entweder verstärkt oder minimiert werden. Bei Gold wird auf Grund der geringen Härte, der Farbänderung, der Veränderung des Schmelzpunktes, der Dichte und der Zugfestigkeit, sowie aus Kostengründen eine Legierung mit anderen Metallen vorgenommen.

Die Anzahl der Goldlegierungen ist heutzutage fast nicht mehr überschaubar. Die Schmuckbranche, das Münzwesen und besonders die Zahntechnik haben in den letzten Jahren spezielle Variationen entwickelt, die zudem von Land zu Land leicht abweichen. Fast alle Farbvarianten von Goldlegierungen, unabhängig vom Feingehalt, werden mit den beiden Zusatzmetallen Silber und Kupfer erzielt. In der Fachsprache wird diese Legierung als Rotgold bezeichnet, wobei die Prozentanteile der drei Metalle schwanken können.

Weissgold, eine Legierung aus Nickel und Palladium, konnte sich um die Jahrhundertwende durchsetzen. Damals sollte das teure Platin durch ein ähnlich gefärbtes Metall ersetzt werden. Palladiumweissgold besteht hauptsächlich aus Gold, Palladium und Silber und ist teurer als Nickelweissgold, das grösstenteils aus Gold, Nickel und Kupfer besteht.

Exoten sind das in Thailand verbreitete Thaigold, das aus 965er Gold und einem nicht definierten Restteil besteht. Hingegen ist das nordische Gold keine Goldlegierung, sondern eine Legierung aus 89% Kupfer, je 5% Aluminium und Zink sowie 1% Zinn. Sie ist nicht magnetisierbar und wird zur Herstellung von Euromünzen mit den Nominalen 50, 20 und 10 Eurocent verwendet.

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Karat vs. Carat

Die Karatangabe ist nur für Gold gültig und ist beispielsweise nicht identisch mit dem Karat bei Edelsteinen.

Die Bedeutung von Goldlegierungen

Goldlegierungen sind die Verbindung zweier oder mehrerer Metalle. Dadurch konnte man die Eigenschaften dieser Metalle verbessern und deren Verwendungsmöglichkeiten erweitern. Goldlegierungen werden durch Erhitzen von Gold und anderen Metallen gemeinsam eingeschmolzen. Damit war es möglich, glänzende und robuste Münzen, brillante Schmuckstücke sowie massive Goldbarren für Anleger herzustellen. Mithilfe von Silber, Kupfer, Palladium, Platin, Nickel oder Zink können die Eigenschaften und das Erscheinungsbild von Gold erheblich verändert werden und somit die Qualität verbessern.

Karat (abgekürzt als „K“ oder „kt“) ist eine Maßeinheit, die den Anteil von reinem Gold in einer Goldlegierung angibt. Karat wird häufig verwendet, um den Goldgehalt in Schmuck, Münzen und anderen Goldgegenständen zu messen und zu kennzeichnen. Ein Karat entspricht einem Zwanzigstel (1/20) des Gesamtgewichts der Goldlegierung. Mit anderen Worten, wenn Sie von einem 24-Karat-Gold sprechen, bedeutet dies, dass das Gold zu 100 Prozent rein ist, da 24/24 Karat reinem Gold entsprechen. Goldbarren bspw. 916,667 Tausendteile v. Goldmünzen wie bspw. hochwertiger Schmuck bspw.

Umlegieren und Farbanpassung

Das Umlegieren in der Goldlegierung bezieht sich auf den Prozess des Schmelzens und Neugestaltens einer Goldlegierung, um ihre chemische Zusammensetzung zu ändern oder das Gold in eine andere Form zu bringen. Wenn man die Karatzahl einer Goldlegierung ändern möchte, kann das Umlegieren erfolgen. Zum Beispiel kann eine 18-Karat-Goldlegierung in eine 22-Karat-Goldlegierung umgelegt werden, indem man andere Metalle hinzufügt oder entfernt. Ebenso kann durch das Umlegieren auch die Farbe einer Goldlegierung geändert werden. Zum Beispiel kann Gelbgold in Weißgold umgelegt werden, indem man Metalle wie Palladium oder Nickel hinzufügt, um den weißen Farbton zu erzielen. In einigen Fällen können Verunreinigungen oder unerwünschte Elemente in einer Goldlegierung vorhanden sein. Durch Umlegieren kann man diese Elemente entfernen und die Legierung reinigen. Umlegieren wird oft im Recyclingprozess von Gold angewendet.

Punzierung von Goldlegierungen

Die Punzierung - oder auch „Punze“ - in der Goldlegierung bezieht sich auf das Anbringen von Stempeln oder Markierungen auf Goldschmuck oder Goldmünzen, um Informationen über die Goldlegierung und andere wichtige Details zu kennzeichnen. Diese Markierungen sind entscheidend, um die Echtheit und Qualität des Goldes zu überprüfen und sicherzustellen. Die Anforderungen an die Punzierung könenn sich je anch Land und Region unterscheiden. Dazu wird ein Schlagstempel oder ein sog. Punziereisen verwendet. Bei Schmuckstücken wird die Punzierung meist an einer unauffälligen Stelle in Form von Nummern angebracht. Die Zahlen stellen dabei den Anteil an Edelmetallen dar - also den Feigehalt. Dieser Stemple wird auch als Feingehaltsstempel bezeichnet. Ebenso können auch andere Information in dieser Punzierung enthalten sein.

Vorteile von Goldlegierungen

  • Farbanpassung: Goldlegierungen werden hergestellt, um die natürliche goldene Farbe des reinen Goldes zu variieren. Dies ermöglicht die Schaffung von Goldschmuck in verschiedenen Farbtönen, einschließlich Gelbgold, Weißgold und Roségold, je nach den Vorlieben der Verbraucher.
  • Härte und Haltbarkeit: Reines Gold (24 Karat) ist sehr weich und anfällig für Kratzer und Verformungen. Durch Zugabe von anderen Metallen wie Kupfer, Silber oder Palladium wird die Härte und Haltbarkeit von Gold erhöht.
  • Verbesserung der Verarbeitbarkeit: Goldlegierungen können so formuliert werden, dass sie leichter bearbeitet und geformt werden können.
  • Verbesserung der Eigenschaften: Bestimmte Goldlegierungen werden in der Elektronikindustrie verwendet, aufgrund ihrer hervorragenden Leitfähigkeit für Elektrizität und ihrer Korrosionsbeständigkeit. Beispielsweise werden sie in der Medizin für Implantate und medizinische Geräte verwendet, aufgrund ihrer Biokompatibilität und ihrer Fähigkeit, korrosionsbeständig zu sein.

Farbgoldlegierungen

Farbgoldlegierungen sind Goldlegierungen, die speziell entwickelt wurden, um verschiedene Farbtöne im Vergleich zum traditionellen Gelbgold zu erzielen. Diese Legierungen werden in der Schmuckherstellung verwendet, um eine breite Palette von ästhetischen Optionen für Juweliere und Schmuckdesigner zu bieten.

Weissgold

Weiß- bzw. Weißgold ist eine Goldlegierung, die einen silbrigen Farbton hat. Diese Farbe hat einen hohen ästhetischen Wert, weshalb Weißgold zumeist für die Herstellung von Schmuckstücken wie Verlobungsringen, Halsketten, Ohrringen und Armbändern verwendet wird. Sie wird auch für die Herstellung von Luxusuhrengehäusen genutzt und verleiht den Uhren ein elegantes und ansprechendes Aussehen. Um dies zu erreichen, wird Gold mit Metallen wie Nickel, Palladium oder Platin in eingemischt. In einigen Fällen kann auch Zink oder Silber verwendet werden, um den Farbton leicht anzupassen. Der genaue Anteil und die Art des beigemischten Metalls können die Farbnuance und die Eigenschaften der Legierung beeinflussen. Typischerweise enthält Weißgold 14 Karat (58,3 % Gold) oder 18 Karat (75 % Gold) Gold. Sie sind in der Regel haltbarer als reines Gold (24 Karat) und weniger anfällig für Kratzer und Abnutzung. Im Vergleich zu Legierungen, die mehr Nickel enthalten, sind viele moderne Weißgoldlegierungen allergikerfreundlicher, da sie oft palladiumhaltig sind.

Rotgold und Rosegold

Eine besonders zarte Form der Legierung ist die entzückende Rotgold - und Rosegoldlegierung. Die feminine Erscheinungsform des Goldes im rosafarbenen Mantel hat einen kennzeichnenden warmen Glanz, der durch Verschmelzung von Kupfer und Gold zustande kommt. Der rosafarbene Farbton von Roségold variiert je nach Kupfergehalt und kann von einem zarten Rosa bis zu einem tiefen Rot reichen. Roségold ist eine Goldlegierung, die hauptsächlich aus Gold besteht. Roségold kann durch spezielle Legierungstechniken und Oberflächenbehandlungen weiter verfeinert und angepasst werden, um unterschiedliche Farbtöne und Oberflächenstrukturen zu erzeugen. Wegen seiner edlen und anmutigen Farbe wird Roségold vorwiegend für die Herstellung von Schmuck oder für das Gehäuse von Luxusuhren verarbeitet.

Gelbgold

Gelbgold ist eine der königlichsten und reinsten Legierungsformen. Seine gelbe Farbe reflektiert den reichhaltigen Goldgehalt und eignet sich hervorragend, um Schmuckstücke wie Ringe, Halsketten, Ohrringe oder Armbänder herzustellen. Diese Goldlegierung trägt eine lange Tradition und ist die am häufigsten verwendete Legierung. Gelbgold ist eine Goldlegierung, die hauptsächlich aus Gold besteht. Gelbgold enthält 14 Karat (58,3 % Gold) oder 18 Karat (75 % Gold) Gold. Um den charakteristischen gelben Farbton zu erzielen, werden in der Regel Silber und Kupfer in die Legierung eingemischt. Gelbgoldlegierungen sind in der Regel haltbarer als reines Gold (24 Karat) und weniger anfällig für Kratzer und Abnutzung.

Grüngold und Blaugold

Grüngold oder Blaugold wird gelegentlich für Schmuck verwendet, insbesondere für individuelle und avantgardistische Designs. Es verleiht Schmuckstücken einen einzigartigen und auffälligen Farbton. Für den charakteristischen Grün- oder Blaufarbton werden üblicherweise Kupfer, Silber, Cadmium, Kobalt in speziellen Proportionen hinzugefügt. Manchmal werden auch andere Metalle wie Palladium oder Zink verwendet, um den Farbton zu modifizieren. Die Verwendung von Grün- oder Blaugold in der Schmuckherstellung erfordert oft eine sorgfältige Gestaltung, um die einzigartige Farbe des Materials optimal zu nutzen. Daher kann der Erwerb von Grün- und Blaugold manchmal teurer ausfallen. Da diese Legierung weniger verbreitet ist, kann Schmuck aus Grün- oder Blaugold einzigartig und individuell gestaltet werden. Wie andere Goldlegierungen ist Grün- oder Blaugold in der Regel haltbarer als reines Gold (24 Karat) und weniger anfällig für Kratzer und Abnutzung.

Gold in der Industrie

Die chemische Zusammensetzung von Goldlegierungen im industriellen Bereich variiert je nach Anwendungsbedarf und gewünschten Eigenschaften wie Leitfähigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Haltbarkeit. Silber, Nickel, Kupfer z. B. Goldlegierungen haben dem Edelmetall Gold unschlagbare Eigenschaften angeeignet, um dem schimmernden Edelmetall ein neues Image zu verpassen. Den obwohl ihm alle Farben stehen und es sich in Verbindung mit Kupfer, Nickel oder Silber als hochwertiges Schmuckstück präsentiert, lassen sich die Fähigkeiten in der Elektrobranche und der Medizin um ein vielfaches verbessern. Somit wird Gold zu einem essentiellen und unverzichtbaren Industriemetall für jede moderne Gesellschaft. Als bestes Beispiel geht der Krügerrand voran, als meist verkaufte Goldmünze der Welt.

Verschiedene Goldqualitäten

Gold gibt es in unzähligen Qualitäten. Die gängigsten sind unten aufgeführt.

  • 999er Gold (24K): Auch als 24K-Gold bezeichnet. Für Schmuck wird 24K Gold selten verwendet, da es zu weich ist. 999er Gold wird auch dazu verwendet um Schmuck mit geringem Goldgehalt zu „Vergolden“.
  • 750er Gold: Enthält 75% reines Gold und ist das beliebteste Material bei der Schmuckherstellung. Durch zugabe von Silber, Kupfer, Palladium oder Nickel kann das Gold in vielen Farben erscheinen lassen.

Raugewicht vs. Feingewicht

Das Raugewicht bezeichnet man das Gesamtgewicht einer münze oder Barren, abhängig von der Legierung ist es variabel, jedoch stehts höher als das Feingewicht.

Der Goldanteil in 14 Karat Schmuck

Der Goldanteil in einem 14 karätigen Schmuckstück liegt bei 58,5 Prozent. Somit hat diese Legierung einen höheren Wert als die 333er Goldlegierung. Für die Einschätzung des finanziellen Wertes Ihres Goldschmuck ist diese Information von grosser Bedeutung. Ob Ihre Schmuckstücke in diese Kategorie gehören finden heraus wenn das Schmuckstück gestempelt ist. Zur Herstellung von 14 Karat-Goldschmuck kann Weissgold, Gelbgold oder Rotgold in der 585er Gold-Legierung verwendet werden.

Gesetzliche Richtlinien für den Goldstempel in Deutschland

Goldstempel sind in Deutschland nicht verpflichtend - es ist auch erlaubt, Juwelen ohne diese Angabe zu verkaufen. Wenn Goldgegenstände allerdings gestempelt werden, dann muss man sich an das FeinGehG halten, das Gesetz über den Feingehalt von Gold- u. Silberwaren. Dieses schreibt fest, dass der Goldstempel den Feingehalt ausschließlich in einer dreistelligen Zahl in Tausendstel angeben darf. So ist es beispielsweise nicht zulässig, Gold mit einer Karatangabe zu versehen, auch wenn das durchaus eine gängige Maßeinheit ist. In Deutschland ist es erlaubt, alle Goldlegierungen, deren Feingehalt ein Minimum von 33,3% beträgt mit einem Goldstempel zu versehen. Am weitesten verbreitet ist hierbei 333er Gold (8 Karat), 585er Gold (14 Karat) und 750er Gold (18 Karat).

Verwendung von Gold in der Schmuckherstellung

Gold wird seit Jahrtausenden für die Herstellung von Schmuck genutzt. Das funkelnde Material wird unter anderem wegen seiner Seltenheit, Beständigkeit und der einzigartigen Farbe sehr geschätzt. Reines Gold (Feingold) wird für die Schmuckherstellung in der Regel mit Silber und Kupfer legiert (vermischt), sodass die Härte, Festigkeit und Polierbarkeit optimiert werden können, denn Feingold ist extrem weich und somit nicht sehr stabil und alltagstauglich. Die sogenannte «Legierung» wird dann z.B. als 18 Karat bzw. In unserem Goldschmiedeatelier arbeiten wir vorwiegend mit 750er bzw. 18 Karat Gelbgold, Roségold sowie Weissgold.

Der Feingehalt von Goldlegierungen

Die Zahl 750 steht für den Feingehalt einer Goldlegierung, d.h. Je kleiner die Zahl des Feingehalts (750, 585 etc.), desto weniger Gold ist effektiv in der Legierung enthalten. In Deutschland gibt es zudem noch 333er Gold. Die beigemischten Bestandteile sind wesentlich günstiger als Gold, weshalb der Preis mit sinkendem Goldgehalt tiefer wird. Optisch sind für Laien die unterschiedlichen Legierungen meist nur am Feingehaltsstempel erkennbar (z.B.

Die hochwertigste und beliebteste Legierung für Goldschmuck in der Schweiz ist 18 Karat (750), die auch wir nutzen. Eine 18 Karat (750er) Legierung besteht in der Regel aus Feingold, Silber und Kupfer. Die Anteile an Silber und Kupfer variieren wie erwähnt je nach gewünschter Goldfarbe. Bei Roségold wird etwas mehr Kupfer als Silber verwendet, sodass die Farbe etwas rötlicher wird als beispielsweise bei Gelbgold. 18 Karat Gelbgold hat durch den hohen Goldanteil (75 %) eine wunderschöne warme Gelbgoldfarbe.

Schmuck mit wenig Feingoldanteil (z.B. Weissgold gibt es in dieser dunkelgrauen Farbe nicht in der Natur. Um der Legierung die gelbe Goldfarbe weitgehend zu entziehen, werden Edelmetalle wie z.B. Palladium, Platin oder Silber beigemischt. Um den Gelbstich noch weiter zu minimieren, wird Weissgoldschmuck am Schluss oftmals noch mit einer Schicht Rhodium überzogen.

Vorteile von Goldschmuck

  • Die goldene Farbe trägt sich nicht ab, wie dies bei vergoldetem Schmuck im Laufe der Zeit unweigerlich geschieht. Die wunderschöne Goldfarbe bleibt ein Leben lang erhalten.
  • Gold ist härter als Silber und somit insgesamt robuster und widerstandsfähiger.
  • Feingold oxidiert nicht, d.h. es läuft nicht an. Mit «anlaufen» ist umgangssprachlich der bräunliche/schwarze Belag (Silbersulfid) gemeint, welcher sich bei Silber mit der Zeit an der Oberfläche bilden kann, da das Material unweigerlich mit Schwefelverbindungen in der Luft in Kontakt kommt und diese chemische Reaktion so ausgelöst wird.
  • Auch bei Goldschmuck mit niedrigem Feingehalt (z.B.

Allergien und Goldschmuck

Oftmals ist die Freude an Modeschmuck nur von kurzer Dauer. Nebst der raschen Abtragung der Goldschicht (bei vergoldetem Modeschmuck) sind auch sogenannte «Kontaktallergien» keine Seltenheit. In der Schweiz sind etwa 15 % der Bevölkerung betroffen, meist Mädchen und Frauen. Jede vierte weibliche Person reagiert allergisch auf Nickel. Bei 750er Goldlegierungen sind keine allergenen Bestandteile enthalten.

Die Zeitlosigkeit von Goldschmuck

Neben dem persönlichen Element wie Kremationsasche oder Haar (etc.) verleiht auch das wertvolle Edelmetall dem Schmuckstück seinen Wert. Goldschmuck ist zeitlos - für Damen wie auch für Herren. Während es für die Damen eine riesige Auswahl an verschiedenen Schmuckstücken gibt, beschränken sich die meisten Herren auf wenige, hochwertige Schmuckstücke wie eine Armbanduhr und eine Goldkette. In unserem Shop finden Sie eine Auswahl an verschiedenen Modellen. Die Halsketten unterscheiden sich in Ihrer Goldlegierung, Länge und Gliederungsart. Die Goldlegierungen unterscheiden unsere Herren-Goldketten preislich und optisch voneinander. Unter Goldlegierung versteht man eine Verschmelzung von reinem Gold mit anderen Materialien - meist Silber oder Kupfer. Durch die Verschmelzung mit weiteren Materialien wird der Halskette eine zusätzliche Härte verliehen. Denn reines Gold ist ein sehr weiches Edelmetall. Je höher der Goldanteil, desto wertvoller ist die Halskette.

Goldlegierungen bei Halsketten

  • Gold 333: 333er-Gold hat 8 Karat. Goldketten aus 333er-Gold bestehen zu 33,3 % aus Reingold bzw.
  • Gold 585: 585er-Gold entspricht einer 14-Karat-Goldlegierung.

Durch Legierungen können bestimmte Farbnuancen einer Halskette erzeugt werden.

  • Rotgold: Eine der häufigsten Farbgoldlegierungen.
  • Gelbgold: Ebenfalls ein beliebter Farbton, der durch die Hinzugabe von Silber entsteht.

Widerstandsfähigkeit und Goldgehalt

Für die Auswahl unserer Goldketten, wie auch für unsere Goldringe und Gold-Armbänder für Herren, legen wir Wert darauf, dass die Schmuckstücke alltagstauglich und damit widerstandsfähig sind. Grundsätzlich gilt: Je höher der Goldgehalt, desto wertiger die Halskette und desto geringer die Widerstandsfähigkeit. Reines Gold, auch 999er-Gold, mit 24 Karat wäre zu weich, um daraus eine stabile, alltagstaugliche Goldkette herzustellen. Für ein stabiles Schmuckstück ist es wichtig, dass das Gold mit robusten, widerstandsfähigen Materialien gemischt wird.

Gliederungsarten von Goldketten

Neben der Goldlegierung bestimmt auch die Gliederungsart die Wirkung der Goldkette.

  • Figarokette: Sie ist ähnlich gearbeitet wie eine Panzerkette.
  • Königskette: Sie ist perfekt für Sie, wenn Sie eine etwas extravagantere Variante bevorzugen.
  • Schlangenketten: Bei Schlangenketten sind die einzelnen Glieder dicht aneinandergesetzt.

Passend zu den Halsketten finden Sie in unserem Shop auch eine Auswahl an Anhängern aus Gold. Bei all unseren Halsketten-Modellen können Sie zwischen verschiedenen Längen wählen. Besonders beliebt - und für die meisten Herren passend - sind die Halsketten mit einer Länge von 50 cm.

Die richtige Kettenlänge

Obwohl eine Länge von 50 cm als Standardmass für Herren-Halsketten gilt, empfehlen wir Ihnen, Ihre Halskettenlänge individuell zu bestimmen. Nutzen Sie ein Massband oder einen Bindfaden, um den Umfang Ihres Halses zu messen. Sie können einen Bindfaden auch verwenden, um Ihre gewünschte Kettenlänge zu bestimmen. Nehmen Sie den Bindfaden und legen Sie ihn wie eine Kette um den Hals. Schneiden Sie Ihn so ab, dass der Bindfaden die gewünschte Länge Ihrer Halskette hat.

Pflege und Aufbewahrung von Goldketten

Damit Sie lange Freude an Ihrer Goldkette haben, ist es wichtig, die Halskette richtig aufzubewahren. Nutzen Sie für Ihre Goldkette einen Schmuckkasten. Bitte legen Sie keine Watte in den Schmuckkasten. Für eine professionelle Reinigung Ihrer Halskette, empfehlen wir Ihnen die Goldkette zum Juwelier zu bringen. Kleine Verschmutzungen können Sie vorsichtig mit einem Mikrofasertuch entfernen.