Lange mussten Fans des MMA-Verbandes UFC auf eine neue Umsetzung des Kampfsports warten, doch nun ist sie endlich da. Auch die Martial-Arts-Legende Bruce Lee wird wie in den Vorgängern wieder in "EA Sports UFC 3" zur Auswahl stehen.
Wie kann man Bruce Lee freischalten?
Es gibt verschiedene Wege, um Bruce Lee in EA Sports UFC freizuschalten:
- Vorbestellung: Die einfachste Möglichkeit besteht darin, das Spiel vorzubestellen und diesen somit bereits am ersten Tag freizuschalten. Eine Vorbestellung des Spiels gewährt euch sofortigen Zugriff auf Bruce Lee als Kämpfer.
- Treuebonus: Der Kämpfer wird als Belohnung für das Abschließen der Karriere freigeschaltet oder kann als Treuebonus für die Besitzer der Vorgänger direkt zum Launch freigeschaltet werden. Wer EA SPORTS UFC besitzt und EA SPORTS UFC 2 kauft, erhält KOSTENLOS Day 1-Zugriff auf Bruce Lee.
- Karriere-Modus: Schließe den Karrieremodus ab und halte Einzug in die UFC-Hall of Fame, um die Martial Arts-Legende im Fliegengewicht, im Bantamgewicht, im Federgewicht und im Leichtgewicht freizuschalten.
- EA Play: Ab sofort kannst Du EA SPORTS UFC 5 kostenlos über Xbox Game Pass Ultimate und EA Play spielen.
- Perks: Bis 11. Februar 2025 kannst Du das Bruce Lee-Bundle im Perks-Bereich in EA SPORTS UFC 5 freischalten.
Bruce Lee in verschiedenen Gewichtsklassen
Egal auf welchem Weg ihr euch die Martial-Arts-Legende Bruce Lee freigeschaltet habt, könnt ihr den Kämpfer in sämtlichen Modi und in folgenden Gewichtsklassen zum Einsatz bringen: Bantamgewicht, Federgewicht, Leichtgewicht und Weltergewicht.
UFC 2 Roster: Kämpfer im Überblick
Im UFC 2 Roster finden sich Kämpfer aus allen Gewichtsklassen von Fliegen- bis zum Schwergewicht. Auch weibliche Fighter gibt es in Hülle und Fülle, allen voran natürlich Ronda Rousey und Joanna Jedrzejczik.
Weitere spielbare Fighter
Neben Rousey und McGregor sind zudem Bas Rutten und „The Gracie Hunter“ Kazushi Sakuraba als feste Charaktere in UFC 2 gesetzt. Die MMA-Legenden Rutten und Sakuraba gibt es für Vorbesteller als DLC-Inhalt. Zudem wird es in der Pre-Order-Version mit Mike Tyson einen exklusiven Kämpfer geben.
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EA Sports UFC: Ein Überblick
Kern von EA Sports UFC ist ganz klar der Karriere-Modus, in dem ihr euch vom Fighter-Frischling zum Champion entwickelt. Anfangs nehmt ihr an einer Staffel der The Ultimate Fighter-TV-Serie teil, in der ihr euch für einen UFC-Vertrag qualifizieren müsst. Überhaupt ist die Präsentation des Spiels teilweise kaum von einer TV-Ausstrahlung des Sports zu unterscheiden und glänzt mit einer detailgenauen Umsetzung der Kampf-Schauplätze und Einmärsche der Kämpfer.
Ist euer Fighter anfangs noch langsam, unbeweglich und besitzt kaum Schlagkraft, wertet ihr ihn durch in Kämpfen und Trainingseinheiten verdiente Erfahrungspunkte immer weiter auf. Zudem lassen sich mit den Punkten auch neue Angriffe wie besonders starke Takedowns oder Superman-Punches freischalten.
Schön hingegen, dass es eine Art Perk-System gibt. So lassen sich einzelne Fähigkeiten freischalten, die beispielsweise eure Tritte kräftiger machen oder es dem Gegner erschweren aus einem Aufgabegriff zu entkommen. Bis zu fünf dieser Perks lassen sich in einem Kampf einsetzen.
Kritikpunkte
Die Steuerung orientiert sich zwar klar an der Undisputed-Reihe (variantenreiche Tritte und Schläge mit den Tasten sowie Viertelkreis-Bewegungen mit dem rechten Analogstick beim Positionswechsel am Boden), fühlt sich aber etwas weniger griffig an. Hinzu kommt, dass sich sämtliche Kämpfer gleich steuern.
Zudem fehlt es gerade in den Gefechten im Stand an vernünftigem Treffer-Feedback. Schläge fühlen sich manchmal eher wie Streicheleinheiten an und die Auswirkungen wirken oft zufällig. Der Zufallsfaktor beißt sich nicht nur mit dem realistischen Anspruch, sondern auch mit dem Spielspaß.
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Fazit
EA Sports UFC ist beileibe kein schlechtes Spiel. Die Atmosphäre der Veranstaltungen wird fantastisch widergespiegelt, leider wird es im Gameplay seinem eigenen Simulationsanspruch aber nicht gerecht und leistet sich zu viele kleine Fehler.
Wenig Umfang, zu geringer taktischer Anspruch. Undisputed-Veteranen fühlen sich unterfordert.
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