Die WWE ist eine Welt voller schillernder Persönlichkeiten und beeindruckender Athleten. Einer von ihnen ist Ivar Valhalla, dessen Weg im Wrestling-Universum hier beleuchtet wird.
Die Anfänge
Um diese Rolle glaubwürdig zu verkörpern und den noch relativ unerfahrenen Hogan, der vor den Kameras, in Interviews und Promo-Segmenten unsicher wirkte, zu unterstützen, wurde Bollea der Manager und zeitgleich das Sprachrohr „Classie“ Freddie Blassie an die Seite gestellt.
Vor seiner Karriere als Wrestler spielte Terrence in Amateurvereinen Baseball und war als Bassist in einigen Rockbands unterwegs.
Es waren die beiden Wrestlingveteranen, die ihn schließlich mit ein wenig Überzeugungskraft zum Wrestling brachten.
Er trainierte daraufhin gut zwei Jahre lang unter Hiro Matsuda, bevor er am 19. August 1977 sein erstes professionelles Match bestritt.
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Zu dieser Zeit machte er sich in den Territorien der National Wrestling Alliance unter den Ring-Pseudonymen „Terry „The Hulk“ Boulder“ und „Sterling Golden“ einen Namen.
Insbesondere im Südosten der Vereinigten Staaten und in den NWA-Organisationen in Alabama und Tennessee wurde der blonde Hüne schnell zum Star und gewann regionales Titelgold.
Aufstieg in der NWA
Namentlich gewann er zweimal die NWA Gulf Coast Heavyweight Championship und einmal die NWA Southeastern Heavyweight Championship.
Dort konnte er auch erste Erfahrungen als Tag-Team-Wrestler sammeln, indem er seinen langjährigen Freund Edward „Ed“ Harrison Leslie für das Wrestling und als Tag-Team-Partner für sich gewinnen konnte.
Erste Schritte in der WWF
Nur zwei Jahre nach seinem In-Ring-Debüt erhielt Terry Bollea einen Anruf der McMahon-Familie und heuerte zum ersten Mal beim späteren Pro-Wrestling-Marktführer an.
Sein Erscheinungsbild sorgte für Aufmerksamkeit und rief schnell weitere Interessenten fernab der Wrestlingwelt auf den Plan.
Da Hogan seinen Auftritt in Sylvester Stallones Spielfilm „Rocky III – Das Auge des Tigers“ jedoch nicht durch seinen damaligen Arbeitgeber absegnen ließ, warf dieser ihm Vertragsbruch vor und kündigte ihm.
AWA und New Japan Pro Wrestling
Nach den Dreharbeiten zum dritten Teil der „Rocky“-Reihe trat er bei der von Verne Gagne geführten Promotion „American Wrestling Association“ an.
Dort wurde er zweimal zum AWA World Heavyweight Champion ernannt, ehe ihm der Titel wieder aberkannt wurde.
Neben Auftritten für kleinere amerikanische Promotions führte ihn sein Weg über den großen Teich in das Land der aufgehenden Sonne und zu New Japan Pro Wrestling.
Dort konnte er gegen Männer wie Strong Kobayashi, Tatsumi Fujinami, Seiji Sakaguchi oder Abdullah the Butcher antreten.
Im Juni 1983 wurde er außerdem Sieger des ersten International Wrestling Grand Prix, indem er im Finale eines 10-Mann-Turniers die japanische Wrestlinglegende Antonio Inoki besiegte.
Mit dem Turniersieg ging für Hogan der Gewinn der vakanten IWGP Heavyweight Championship einher.
Anschließend traten die ehemaligen Rivalen Inoki und Hogan als Tag Team an und konnten daraufhin zweimal das MSG Tag League Turnier von NJPW gewinnen.
Rückkehr zur WWF
Mit seiner Rückkehr zur World Wrestling Federation sollte Hulk Hogan neue Maßstäbe setzen, doch das ist eine Geschichte für ein anderes Mal.
