Angesichts der Popularität der Mixed Martial Arts (MMA), insbesondere der UFC, wollen viele in diesen Sport einsteigen und ihn professionell betreiben. Ein schneller Einstieg ist enorm wichtig, um ein professioneller Kämpfer zu werden.
Der Weg zum Profi-Kämpfer
Es gibt keine genaue Zeitspanne, die man braucht, um ein professioneller Kämpfer zu werden. Die Lernfähigkeit ist bei jedem unterschiedlich. Aber man muss mindestens 2 Jahre lang regelmäßig trainieren, und zwar am besten an fünf Tagen pro Woche. Danach kannst Du an Amateurkämpfen teilnehmen.
Der beste Weg, um ein professioneller Kämpfer zu werden, ist die Anmeldung in einem der renommierten MMA Gyms, wenn es eines in Deiner Nähe gibt. Die besten MMA-Gyms auf der ganzen Welt sind eigentlich für die Öffentlichkeit zugänglich. Wenn jedoch ein Top-Profikämpfer zum Training kommt, wird das Kampfsportstudio möglicherweise nur für ihn geöffnet, oder er kommt zu bestimmten Zeiten, um die Öffentlichkeit zu meiden.
Als MMA gerade in Schwung kam, wurden viele kleinere Promotionen ziemlich populär. Nicht nur die UFC wuchs, auch Organisationen wie Pride FC und Strikeforce waren ziemlich angesagt. Jede dieser Organisationen brachte auch einige großartige Kämpfer hervor.
Wenn Du bei einer dieser besser bezahlten MMA-Organisationen mitmachen willst, musst Du erst einmal klein anfangen. Das bedeutet, dass Du einige MMA Kämpfe als irgendwo vor Ort bestreiten müssen. Bei einigen der kleineren MMA Organisationen wirst Du am Anfang vielleicht nicht viel Geld bekommen, aber Du solltest wissen, dass Dein nächster Verdienst davon abhängt, wie gut Du bisher gekämpft hast.
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In die UFC zu kommen, ist wahrscheinlich der schwierigste Teil. Im Normalfall musst Du Dir erst einmal einen Namen in der Szene gemacht haben. Wenn das der Fall ist, kannst du dich direkt bei der UFC bewerben.
Gehaltsstrukturen in der UFC
Es gibt keine allgemeingültige Gehaltstabelle für alle Kämpfer, da das Gehalt jedes einzelnen Kämpfers von den Bedingungen des von ihm unterzeichneten Vertrags abhängt. Aus diesem Grund verdienen zwei verschiedene Kämpfer mit exakt denselben Kampfrekorden nicht unbedingt gleich viel Geld. Spitzenkämpfer erhalten zusätzlich zu ihrer Grundvergütung noch Pay-per-View-Zuschläge.
Der beste Weg, um eine allgemeine Vorstellung davon zu bekommen, wie viel Geld professionelle MMA-Kämpfer verdienen, ist ein Blick auf die Liste der Auszahlungen der Kämpfer. Die UFC Kämpfer am unteren Niveau verdienen ca. 10.000 - 30.000 US Dollar pro Kampf.
Beispiele für UFC-Gehälter
Einige Beispiele von UFC-Kämpfern und ihren Verdiensten:
- Islam Dulatov: Verdiente bei seinem UFC-Debüt rund 82.000 Dollar brutto insgesamt, inklusive Bonuszahlungen, Sponsoren und UFC-Pflichtprämien. Seine Grundgage betrug 12.000 Dollar, zuzüglich 12.000 Dollar für den Sieg und 50.000 Dollar für die "Performance of the Night".
- Aleksandar Rakic: Seine gesamte UFC-Gage wird auf etwa 400.000 Dollar geschätzt. Sein bislang größter Zahltag war der Sieg gegen Thiago Santos bei UFC 259.
- Conor McGregor: Verdiente laut Berichten fünf Millionen Dollar beim Kampf gegen Nurmagomedow als fixe Gage. Der Fight gegen Khabib soll McGregor deshalb knapp 50 Millionen Euro eingebracht haben.
- Alex Pereira: Topverdiener bei UFC 300 mit 2,8 Millionen US-Dollar für einen Sieg durch TKO in Runde 1.
- Justin Gaethje: Kassierte trotz Niederlage gegen Max Holloway beeindruckende 2.369.000 Dollar bei UFC 300.
- Max Holloway: Kassierte für seinen KO-Sieg in Runde 5 satte 2,1 Mio. Dollar bei UFC 300.
- Zhang Weili: Die Chinesin streifte $ 2.250.000 bei UFC 300 ein.
Der Einfluss von Dana White
Dana White ist als der „Big Boss“ und Kopf hinter der UFC bekannt. Unter seiner Führung wurde die UFC zu einem Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Er selbst hielt dabei 9% der Anteile, die beim Verkauf der UFC im Jahr 2016 einen Wert von 360 Millionen US-Dollar hatten. Dana White selbst blieb jedoch Präsident der UFC und unterschrieb einen Vertrag, der ihm jährlich einen Gewinnanteil von 9% am Unternehmen beschert.
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Deutsche UFC-Stars
Einige deutsche UFC-Stars haben in den letzten Jahren auf sich aufmerksam gemacht:
- Abus Magomedov: Sicherte sich bei seinem UFC-Debüt einen Bonus von 50.000 US-Dollar.
- Islam Dulatov: Erkämpfte sich einen Vertrag in der UFC durch einen K.o. in der ersten Runde.
- Katharina Dalisda: Gewann als erste Deutsche den “Oktagon MMA”-Titel im Strohgewicht.
Tabelle: UFC Gagen bei UFC 300 (Beispiele)
| Kämpfer | UFC Gage |
|---|---|
| Alex Pereira | 2.800.000 US-Dollar |
| Justin Gaethje | 2.369.000 US-Dollar |
| Max Holloway | 2.100.000 US-Dollar |
| Zhang Weili | 2.250.000 US-Dollar |
| Jamahal Hill | 540.000 US-Dollar |
Die UFC Gagen und Gehälter der Akteure setzen sich aus den persönlichen Verträgen zusammen. Umso bekannter und erfolgreicher ein Fighter ist, umso höher ist sein „UFC-Grundgehalt“.
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