Deine Überlebensanleitung für die heimtückische Welt von Days Gone. Wie du die Schrecken im postapokalyptischen Grenzland überleben kannst.
1. Lerne die Freaker kennen
Bedrohliche Mutationen, die durch das moderne, von einer Pandemie heimgesuchte Amerika streifen. Die Pandemie, die das Land befallen hat, hat Teile seiner Bevölkerung in blutrünstige Monster verwandelt, die nur ihrem Instinkt folgen. Die Überlebenden des Virusausbruchs nennen sie „Freaker“. Diese neue Spezies ist an der ohnehin menschenfeindlichen pazifischen Nordwestküste an die Spitze der Nahrungskette getreten.
Die Spezies ist in diverse Unterarten aufgeteilt. Jede einzelne stellt eine eigene Herausforderung dar, was die Freaker zum gefährlichsten Feind macht, der dir da draußen in der Wildnis begegnen wird. Entscheidend jedoch ist, dass sie nicht unbesiegbar sind. Wie jede andere lebendige Kreatur haben sie Schwächen, die ausgenutzt werden können.
Schwärmer
Diesem Freaker-Typen wirst du nur selten allein begegnen. Zu deinem Pech ziehen sie es vor, sich in Rudeln von fünf bis 20 Individuen fortzubewegen. Sie untersuchen jedes laute Geräusch in Hörweite und wenn sie dich entdecken, kreisen sie dich schnell ein, um dir den Fluchtweg abzuschneiden.
Überlebensanleitung:
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- Wenn die Flucht deine bevorzugte Option ist, suche nach Büschen und ducke dich in niedrigem Gestrüpp. Bleib so lange verborgen, bis die Gruppe vorbeigezogen ist.
- Die Tarnung liegt dir eher? Locke Nachzügler mit Steinwürfen vom Rudel fort und schleiche dich dann von hinten an, um eine lautlose Eliminierung auszuführen. Schwärmer, die von einem Geräusch angelockt werden, werden entlang des Bogens für deinen beabsichtigten Wurf markiert.
- Gut bewaffnet und selbstbewusst? Wirf einen Molotowcocktail in den Schwarm und fang an zu schießen, um ihre Anzahl mit Feuer oder Kugeln auszudünnen, bevor sie zum Angriff übergehen. Wechsele in den Nahkampf, um den Rest auszuschalten.
Kreischer
Diese Freaker-Unterart ist einzigartig, weil sie (anders als andere Varianten) beinahe immer allein ist. Aber trotzdem sollten bei ihrem Erscheinen sämtliche Alarmsirenen schrillen, denn sie sind ein lebendiges, atmendes Frühwarnsystem der Freaker. Sobald sie dich entdecken, stoßen sie einen grausigen Schrei aus, der sämtliche Schwärmer aus der Umgebung zu deiner Position ruft.
Überlebensanleitung: Kümmere dich umgehend um Kreischer, sobald du sie siehst - sonst vervielfachen sich deine Probleme schneller, als es dir lieb ist. Wenn du nah genug bist, um von einem Kreischer entdeckt zu werden, bist du zu nah, um zu verhindern, was als Nächstes kommt: Sein ohrenbetäubender Schrei macht dich für entscheidende Sekunden bewegungsunfähig, was den Schwärmern genügt, um sich auf dich zu stürzen.
Bleacher
Die Freaker-Stämme mutieren auch während des Spielverlaufs immer weiter. Bleacher sind nur eine dieser Entwicklungsstufen. Leicht erkennbar an ihrer bleicheren Haut sind sie ebenso schnell wie die Schwärmer, können aber sehr viel mehr Schaden absorbieren (selbst Kopftreffer), bevor sie zu Boden gehen. Wie bei ihren schwächeren Artgenossen kannst du jedoch das Pech haben, auf Gruppen dieser zähen Monstrositäten zu treffen.
Überlebensanleitung:
- Nutze das Verbesserungssystem des Spiels und Deacons Fortschrittsbäume.
- Durch das Verbessern deiner Überlebenssicht kannst du die Zeit länger verlangsamen, was dir die Möglichkeit gibt, mehr Kopfschüsse auszuführen.
- Indem du bessere Waffen freischaltest, erhältst du mehr Stoppwirkung und größere Magazine, um ihre Gesundheit zu dezimieren.
- Du kannst sogar dein Motorrad zu einer Highspeed-Waffe machen, indem du seine Haltbarkeit verbesserst, um Bleacher zu rammen und auszuschalten. Sei jedoch gewarnt: Reparieren musst du dein Bike hinterher trotzdem.
Brecher
Die Freaker-Version eines Schlägertypen. Unter den Überlebenden kursiert die Theorie, dass die aufgepumpten Aggressoren aus muskelbepackten Athleten und Wrestlern entstanden sind, die von dem Virus befallen wurden. Was auch immer die Ursache ist - sie sind die Riesen innerhalb der Spezies. Und ihre mächtige Körperkraft führt zu völliger Angstfreiheit: Brecher versuchen, auf Armeslänge an dich heranzukommen und prügeln auf dich ein, bis du besiegt bist.
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Überlebensanleitung:
- Molotowcocktails funktionieren als Schadensmultiplikatoren, also zünde einen Brecher aus der Entfernung an und feuere auf ihn, um seine Gesundheit zu reduzieren.
- Wenn der Brecher nah herangekommen ist, weiche seinen Schlägen mit Flugrollen aus, aber denk dran: Das Ausweichen geht auf Kosten deiner Ausdauer, was deine Möglichkeiten reduziert, Abstand zwischen dich und dieses Ding zu bringen.
- Wie alle Kreaturen innerhalb des Spiels greifen auch Brecher andere Feindtypen an, also bring diese prügelfreudigen Kleiderschränke in Kontakt mit anderen Kreaturen, damit sie von dieser unerwarteten Verstärkung geschwächt werden, bevor du ihnen den Rest gibst.
Horden
Diese massiven Ansammlungen von Freakern (von 50 bis zu 500) sind möglicherweise deine größte Herausforderung in der Wildnis. Sie sind eine entscheidende Bedrohung, selbst nach Freaker-Standards. Sie bewegen sich im Kollektiv und operieren wie ein einziger Organismus. Über die Welt von Days Gone verteilt gibt es 40 Horden, jede einzelne mit eigenem Revier und eigenem Migrationsmuster von der Futterstelle zur Wasserquelle.
Überlebensanleitung: Du musst gut bewaffnet und gut vorbereitet sein, bevor du überhaupt daran denken willst, es mit einer Horde aufzunehmen: Durch ihre enorme Anzahl wirst du schnell überwältigt. Sorgfältige Beobachtung und der Einsatz der Umgebungen, die eine Horde aufsucht, sind wichtig für das Ausarbeiten einer Strategie, um diese furchterregende Bedrohung wirksam zu bekämpfen. Stelle Fallen, plane Routen und perfektioniere deine Treffsicherheit.
2. Halte nach wilden Tieren Ausschau
Vierbeinige Bewohner von Central Oregon, die dich als ihre nächste Mahlzeit ansehen. Die Nahrungskette hat sich verändert. In Days Gone stehen die Menschen nicht mehr an ihrer Spitze und die Fleischfresser in der Natur machen ihnen ihre Dominanz streitig. Wenn du die Täler und Hügel der offenen Spielwelt durchstreifst, lauern Raubtiere mit scharfen Zähnen darauf, ihr Revier zu verteidigen, oder sie durchstreifen die Wildnis auf der Jagd nach Frischfleisch. Auch die furchterregenden Bewohner von Oregon wurden vom Wüten der Pandemie nicht verschont: Infizierte Varianten von Wölfen und Bären suchen auch diese herrliche Naturlandschaft heim. Die gesteigerte Aggression und das unheimliche Aussehen dieser Mutationen sorgt für packende Konfrontationen.
Bären | Rager
Bend Studio hat sich die realen Bewohner von Central Oregon angesehen, um die Tiere zu bestimmen, die dir in der Wildnis über den Weg laufen werden. Dieses Streben nach Authentizität sorgt dafür, dass du dich während deiner Zeit auf der offenen Straße mit aggressiven, riesigen Schwarzbären auseinander setzen musst, die dich nur zu gern als Kauspielzeug benutzen würden. Ihre infizierte Variante, die Rager, können an dem Stacheldraht identifiziert werden, der sich in ihrem Fell verfangen hat.
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Überlebensanleitung:
- Nahkampf ist keine Option - es sei denn, du willst zerfetzt werden.
- Wie bei jeder Konfrontation solltest du deine unmittelbare Umgebung zu deinem Vorteil nutzen.
- Wenn du genug Munition hast, solltest du dir ein Dach suchen und aus der Sicherheit von oben herab auf sie feuern.
- In der Nähe einer Tankstelle kannst du versuchen, den Bären zu Benzinkanistern zu locken und diese anzuzünden, um so seine Gesundheitsanzeige stark zu dezimieren.
Wölfe | Jäger
Diese flinken, lebensbedrohlichen Jäger durchstreifen das riesige, weite Land in Rudeln. Wenn du Glück hast, hörst du aus der Distanz ein verräterisches Heulen, das dich darüber informiert, dass die flinkfüßigen Hunde auf Beutezug sind und dass du jederzeit mit einem Angriff rechnen musst. Selbst wenn du alarmiert bist, wird der Angriff schnell ablaufen: Das ganze Rudel erscheint plötzlich sprungbereit in deiner Umgebung. Die infizierten Entsprechungen sind die Jäger - größer und mit räudigem Fell.
Überlebensanleitung:
- Wölfe können mit deinem Motorrad Schritt halten, also suche ein Stück freie Straße und schieße im Fahren auf sie, damit sie dir nicht allzu nahe kommen, und hoffe darauf, dass sie müde werden, bevor dir das Benzin ausgeht.
- Aber wenn dein Benzin knapp wird, suche dir einen Ort, an dem du dich mit dem Rücken an eine Wand stellen kannst, damit sie dich nicht einkreisen können. Schnapp dir dann eine Schrotflinte oder eine andere Waffe mit einem weiten Wirkungsbereich.
3. Hüte dich vor Menschen
Nicht alle Überlebenden sind dir freundlich gesinnt. Hüte dich vor Fremden. Camps mit befreundeten Überlebenden, in denen die Gemeinschaft zusammenarbeitet und Hilfe von außen als Chance sieht, die Heimat sicherer zu machen, sind in Days Gone äußerst dünn gesät. Die meisten der Männer und Frauen, die dir auf der Straße (oder abseits davon) begegnen, sind nur allzu bereit, sich auf dich zu stürzen, dich in einen Hinterhalt zu locken, dich von deinem Motorrad zu schleudern oder einfach bei Sichtkontakt zu schießen. Schließlich könnte es sein, dass du Vorräte bei dir hast, die sie dringend benötigen - ihnen ist ihre eigene Haut wichtiger als deine. Draußen in der Wildnis gilt das Recht des Stärkeren.
Ripper
Gestörte Kultisten, die die Freaker anbeten. Sie besitzen einige der heftigsten Nahkampfwaffen im Spiel. Die Entscheidung, ob es die Sache wert ist, sie für die mögliche Beute anzugreifen, liegt ganz bei dir. Sei allerdings gewarnt: Sie sind zwar nicht schwer gepanzert, haben es sich aber zur Aufgabe gemacht, die Welt von den Menschen zu befreien. Manche der stärkeren Ripper zerschlagen einen Molotowcocktail auf ihrer Brust und greifen dich an, in der Hoffnung, dich mit in den Untergang zu nehmen.
Überlebensanleitung:
- Sie schleudern aus der Entfernung Molotowcocktails, versuchen dich zu flankieren oder stürzen sich mit Nahkampfwaffen auf dich.
- Mach dich mit dem Ökosystem des Spiels und dem Glauben der Gruppe vertraut, um Hilfe aus einer unerwarteten Richtung zu erhalten.
- Wenn du in der näheren Umgebung eine Gruppe Schwärmer entdeckst, führe sie in ihre Nähe und versteck dich. Ripper lehnen es ab, Freakern Schaden zuzufügen. Stattdessen werden sie die Köpfe zusammenstecken und anfangen zu singen, bis der Schwarm verschwindet.
Wegelagerer
Die meisten nicht freundlich gesinnten, Nicht-Ripper-Überlebenden werden als Plünderer bezeichnet. Aber es gibt noch eine weitere Gruppe, die die Straßen bei Tageslicht unsicher macht. Die Überlebenden nennen sie Wegelagerer. Wie der Name schon andeutet, schlagen sie zu, wenn du am wenigsten damit rechnest: Eine gut versteckte Wäscheleine holt dich von deinem Motorrad, ein Scharfschützennest nimmt dich ins Visier, während du vorüberfährst. Sie decken die Straßen in der Umgebung ihres Zuhauses ab: einem stark befestigten Camp.
Überlebensanleitung: Der Angriff auf ein Camp der Wegelagerer ist ein hohes Risiko, das aber eine hohe Belohnung einbringt. Wenn du eine solche epische Konfrontation überstehst, wird das die Anzahl der Hinterhalte in der Umgebung reduzieren und den Bunker des Camps öffnen, einen versteckten Ort mit einem Schatz voller einzigartiger Belohnungen. Der Aufbau und die Herausforderungen der einzelnen Camps sind unterschiedlich und stellen dich vor ein einzigartiges, actiongeladenes Rätsel, dessen Lösung gleichermaßen Mut und Können erfordert.
4. Achte auf deine Ausrüstung
Nutze dein Bike und deine Fertigkeiten, um in der Apokalypse die Oberhand zu behalten. Dein Bike und deine Fertigkeiten sind deine beiden Rettungsleinen, mit denen du in Days Gone überleben kannst. Dein zweirädriger Begleiter hilft dir dabei, die großen Entfernungen auf unterschiedlichstem Terrain zu überwinden. Außerdem bietet es dir eine Fluchtmöglichkeit vor jeglicher Gefahr. Die Erfahrung, die du durch das Erfüllen von Aufträgen in der Welt erhältst, kann zur Verbesserung deiner Fertigkeiten verwendet werden, um dich für den Weg, der vor dir liegt, stärker zu machen.
Dein Bike
Die Treibstoffmenge im Tank deines Bikes ist begrenzt. Reservekanister kannst du nicht mitführen, also mach es dir zur Gewohnheit, die Tankanzeige stets im Blick zu behalten. Es ist nicht so sehr das Problem, kein Benzin mehr zu haben, sondern die Angst davor, zu Fuß unterwegs zu sein. Ein unbrauchbares Fahrzeug kann dein Ende bedeuten: Dein Bike ist die einzige Möglichkeit, Freakern und anderen Bedrohungen zu entkommen.
Überlebensanleitung:
- Halte auf deinen Fahrten Ausschau nach Tankstellen (sie werden auf deiner Karte verzeichnet, wenn du sie entdeckst) oder weggeworfenen Kanistern.
- Geh etwas vom Gas, wenn du bergab fährst: Die Schwerkraft erledigt die meiste Arbeit.
- Sobald du es dir leisten kannst, verbessere deinen Benzintank in einem Camp.
Deine Fertigkeiten
Days Gone präsentiert eine Welt, in der deine Strategie jederzeit variabel sein sollte. Nahkampfwaffen zerbrechen, Munition wird verbraucht, getarntes Vorgehen ist gegen eine wütende Freaker-Horde nicht effektiv. Deshalb ist es wichtig, dass du dich mit den umfangreichen Fertigkeitenbäumen im Spiel vertraut machst und dich selbst so verbesserst, dass du stärker und effizienter wirst.
Überlebensanleitung: Werde zum Meister aller Klassen. Konzentriere dich darauf, die Basisfertigkeiten aller drei Verbesserungszweige freizuschalten. Diese gewähren dir wesentliche Fertigkeiten in der Wildnis und lassen dich deine Nahkampfwaffe reparieren, laden Waffen in der Bewegung nach und erhöhen deine Kampffokussierung. Du schießt nicht so gut? Verbessere den Nahkampfbaum weiter, um Reparaturen zu beschleunigen und die Haltbarkeit deiner Waffe zu erhöhen. Du ziehst Waffen vor?
Zusätzliche Tipps und Tricks
Hier sind einige zusätzliche Tipps, die dir helfen können, in der Welt von Days Gone zu überleben:
- Sammle Ressourcen: Gerade zu Beginn von „Days Gone“ ist das Sammeln von Ressourcen überlebenswichtig. Durchstöbern Sie jeden verlassenen Wagen, jedes Haus und jede Hütte. Besonders wichtig sind Lumpen, Alkohol, Schrott und Klingen - damit stellen Sie Heilgegenstände, Molotowcocktails und Nahkampfwaffen her oder reparieren Ihr Motorrad. Achten Sie darauf, das Inventar regelmäßig zu überprüfen und überschüssige Materialien zu verarbeiten, damit kein Platz verschwendet wird.
- Nutze die Umgebung: Oregon ist nicht nur schön, sondern auch sehr gefährlich - und das sollte man für sich nutzen. Man kann Freaker in feindliche Lager locken, um Gegner gegeneinander auszuspielen. Um größere Gegnergruppen auszuschalten, lassen sich explosive Fässer, brennbare Barrikaden oder Bärenfallen nutzen. Besonders bei Horden ist es empfehlenswert, die Umgebung ganz genau zu analysieren und Fluchtwege oder Engpässe einzuplanen. Mit dem raffinierten Einsatz von Molotowcocktails, Nagelbomben und Umgebungseffekten kann man auch scheinbar aussichtslose Situationen meistern.
- Räume Nester und Lager: Freaker-Nester und Banditenlager sind auf der Karte markiert und sollten nach und nach geräumt werden. Das Zerstören von Nestern macht die Straßen sicherer und ermöglicht schnellere Reisen zwischen den Camps. Hinterhalt-Camps bieten nach ihrer Befreiung neue Schnellreisepunkte und Blaupausen für Crafting-Gegenstände.
- Verbessere deine Ausdauer: Bei den ersten Upgrades ist es empfehlenswert, auf Ausdauer zu setzen. Gerade zu Beginn muss man oft vor Horden fliehen oder längere Strecken sprinten. Erst danach lohnt es sich, Gesundheit und Fokus zu verbessern.
- Achte auf Hinterhalte: Die Straßen Oregons sind selten sicher. Achten Sie auf gespannte Seile, die das Bike zu Fall bringen können, und auf Hinterhalte von Plünderern oder Maraudern. Nutzen Sie deshalb das Fernglas, um Lager und mögliche Gefahren frühzeitig auszukundschaften.
- Repariere deine Waffen: Eure Nahkampfwaffen nutzen sich mit der Zeit ab. Repariert sie mit Schrott, aber achtet darauf, immer genug Material für euer Bike übrig zu haben - das hat Priorität. Sucht nach Blaupausen für verstärkte Waffen, die länger halten und mehr Schaden verursachen.
- Investiere in Nebenmissionen: „Days Gone“ lebt von seinen Charakteren. Investieren Sie deshalb Zeit in die Nebenmissionen und bauen Sie Beziehungen zu Figuren wie Boozer, Mark Copeland oder Iron Mike auf. Das bringt nicht nur emotionale Tiefe, sondern schaltet auch neue Waffen, Upgrades und Handelsmöglichkeiten frei.
Schnellreise-Einschränkungen
Oregon ist groß und auch in Days Gone gibt es deshalb eine Schnellreise-Funktion, mit der ihr zu entdeckten oder von Feinden/Freakern befreiten Orten fix reisen könnt. Allerdings gibt es einige Einschränkungen. Sollte die Schnellreise nicht funktionieren, liegt dies an folgenden Ursachen:
- Sofern sich infizierte Nester auf der Route zum gewünschten Ort befinden, könnt ihr nicht schnellreisen. Achtet auf die roten Verfärbungen des Kartenbereichs, die euch darauf hinweisen, dass irgendwo noch Freaker-Nestern sind, die ihr mit Feuer (Molotow-Cocktails) ausräuchern müsst.
- Wenn ihr nicht genug Benzin im Tank habt, um die Entfernung zum Ort zurückzulegen, wird die Schnellreise ebenfalls blockiert. Haltet also nach roten Benzinkanistern in der Spielwelt Ausschau oder tankt in einem Camp voll. Letztere Option kostet euch allerdings Geld.
- Wenn ihr zu weit von eurem Bike entfernt seid, könnt ihr ebenfalls nicht die Schnellreise starten. Ihr müsst euch in unmittelbarer Nähe aufhalten.
Craften
Einen großen Teil des Spiels werdet ihr damit verbringen, die Gegend nach Materialien zu durchsuchen. Überprüft vor allem die Motorhaube und den Kofferraum jedes Autos, das ihr seht. Viele davon könnt ihr mit eurem Messer öffnen und findet dann Crafting-Materialien oder Munition. Achtung: Aus dem Kofferraum springt euch manchmal auch ein Krabbler an, den ihr dann in einem Quicktime-Event abwehren müsst.
Allerdings könnt ihr nur eine begrenzte Anzahl an Items mit euch tragen. So habt ihr etwa nur Platz für 10 Stück Schrott. Merkt ihr, dass ihr von einem Crafting-Material nichts mehr aufnehmen könnt, weil es rot eingefärbt ist, dann öffnet euer Waffen- und Ausrüstungsrad und schaut, ob ihr etwa noch Verbände oder Molotow-Cocktails herstellen könnt. Auf diese Weise stockt ihr eure Vorräte auf und schafft Platz, um weitere Materialien in der Spielwelt aufzunehmen.
Nahkampf vs. Fernkampf
Gerade zu Beginn haben wir uns öfter auf den Nahkampf verlassen als auf den Fernkampf. Vor allem gegen einzelne Freaker solltet ihr nicht eure Munition verschwenden, sondern auf den Nahkampf setzen. Dabei ist es wichtig, dass ihr immer nach Nahkampfwaffen in der Umgebung Ausschau haltet. Ohne diese greift Deacon immer auf sein Standard-Messer zurück. Dieses ist um einiges schwächer und ihr braucht länger um Feinde auszuschalten.
Es lohnt sich auch zu Beginn des Spiels die ersten Fertigkeitspunkte in die Nahkampf-Fähigkeiten zu stecken. Mit „Feldreparaturen“ könnt ihr etwa eure Nahkampfwaffen mit Schrott reparieren. Und mit „Harter Schläger“ erhöht ihr den Nahkampfschaden.
Benzin und Wartung
Euer Bike ist ein echter Benzinfresser. Die Prozentanzeige an eurem Bike verrät euch jederzeit, wie viel Prozent Sprit ihr noch im Tank habt. Auch rechts unten neben der Minimap informiert euch ein Tanksymbol darüber.
Nichts ist ärgerlicher, als wenn euch in der Wildnis der Sprit ausgeht und ihr zu Fuß nach roten Benzinkanistern suchen müsst. Behaltet also die Anzeige stets im Auge. Bei 20% verbleibendem Benzin, werden euch zudem auf der Minimap Benzinkanister markiert. Spätestens ab diesem Zeitpunkt solltet ihr sie einsammeln.
Mit allzu grober Fahrweise kann euer Bike leicht beschädigt werden. So gibt es etwa Landungsschaden bei zu hohen Sprüngen. Diesen könnt ihr zumindest etwas abmildern, indem ihr eure Reifen mit dem linken Analog-Stick während des Sprungs parallel zum Boden ausrichtet.
Es macht zwar Spaß, aber auch wenn ihr Freaker über den Haufen fahrt, nimmt euer Bike leicht Schaden. Achtet zudem in der Umgebung auf Scharfschützen mit ihrem roten Laser-Visier. Wenn sie euch treffen, baut ihr einen Unfall. Manchmal gibt es auch Hinterhalte auf Straßen mit gespannten Seilen, die euch vom Bike stürzen lassen.
Euer Bike könnt ihr ausschließlich mit Schrott reparieren, welches ihr vor allem beim Öffnen von Motorhauben findet. Ihr könnt nur 10 Stück Schrott auf einmal bei euch tragen. Achtet also vor allem darauf, euer Bike immer im 100%-Zustand zu halten und eure Ressourcen aufzufüllen. Denkt auch daran, es wieder aufzustellen, wenn es mal umkippt. Wenn ihr etwa schnell von einem Ort flüchten müsst, da eine Freaker-Horde hinter euch her ist, dauert das Aufstellen des Bikes sonst wertvolle Sekunden.
Sonstige Tipps
- Schnellspeichern: Zu jedem Zeitpunkt könnt ihr bei eurem Gefährt schnellspeichern (Dreieck-Taste). Zwar speichert Days Gone auch so in regelmäßigen Abständen, trotzdem haben wir oft die Schnellspeicher-Funktion genutzt.
- Hauptstory: Wollt ihr euch nur auf die Hauptgeschichte konzentrieren, dann folgt den gelben Missionsmarkern auf der Karte. Rote oder weiße/graue Symbole markieren Nebenmissionen. Solltet ihr mal keine gelbe Mission auf der Karte entdecken, wartet einfach ein paar Minuten oder entfernt euch von eurer derzeitigen Position. Nach einer Weile bekommt ihr dann immer einen Funkspruch und die nächste Hauptmission wird freigeschaltet.
- Flucht: Flüchtet immer, wenn euch mehr als eine Handvoll Freaker verfolgen. Es macht dann in den meisten Situationen keinen Sinn mehr all eure Munition und Ressourcen für diese Kämpfe zu verbrauchen.
Mit diesen Tipps bist du bestens gerüstet, um in der gefährlichen Welt von Days Gone zu überleben. Viel Glück!
